Börsen- / Vermögensanlagen-Brief

Börsen-Brief

Strategie aktuell

Die letzten Wochen des Jahres haben einen Vorgeschmack auf das Jahr 2008 gegeben. Ob beim DAX oder beim Dow Jones, die Kursentwicklungen glichen einer Berg- und Talfahrt. Gleich an den ersten Börsentagen des Jahres 2008 gingen die Aktienkurse wieder nach unten. So dürften Aktienengagements vor allem in der ersten Jahreshälfte nichts für schwache Nerven sein. Viel hängt vom weiteren Verlauf der US-Immobilienkrise und von der Landung der US-Konjunktur ab. Momentan kann für beides keine Entwarnung gegeben werden. Die letzten Daten aus den USA waren erneut schwach. Im zweiten Halbjahr könnte sich die Situation entspannen, an den Aktienmärkten dürfte der Trend dann wieder nach oben zeigen. Mit Überraschungen muss aber auch im Jahr 2008 jederzeit gerechnet werden.

Börsenbrief vom 04.01.2008

Chart aktuell

Momentan spricht alles für einen auch im laufenden Jahr schwachen US-Dollar. Das konjunkturelle Umfeld in den USA ist kurz nach dem Jahreswechsel noch voller Unsicherheiten und Risiken. Die Immobilienkrise ist noch nicht ganz ausgestanden. Die Notenbank sowie die Regierung gehen geschlossen gegen die Kreditverknappung unter den Banken vor. Es kam zu deutlichen 
Zinssenkungen. Der US-Dollar hat momentan keinen Zinsvorteil mehr gegenüber dem Euro. Im zehnjährigen Staatsanleihemarkt liegt die Rendite in US-Dollar bei 3,94% gegenüber 4,21% in Euro. Die in 2008 anstehende Präsidentschaftswahl in den USA sollte tendenziell eine expansive Fiskalpolitik unterstützen. Profitieren von einem schwachen US-Dollar sollten von daher exportorientierte Unternehmen mit einem großen Produktionsanteil in den USA. Bei global aufgestellten amerikanischen Großkonzerne wie z.B. 3M, Coca-Cola, Caterpillar, Dow Chemical, IBM, Johnson & Johnson, Microsoft, Oracle oder United Technologies verringern sich die Kosten in Relation zu europäischen Konkurrenten. Am stärksten dürfte dieser Effekt bei US-Technologiewerten zu beobachten sein. Bei ihnen machen die hauptsächlich in US-Dollar gezahlten Personalkosten den größten Kostenblock aus. Dadurch werden sie konkurrenzfähiger. Dies sollte sich positiv auf die Gewinnentwicklung im nächsten Jahr auswirken. So könnte der Anstieg des Exports die zurückgehende Inlandsnachfrage in den USA abfedern. Die US-Ausfuhren haben in diesem Jahr schon deutlich zugenommen.

Gerne stehen wir Ihnen für ein Gespräch oder eine konkrete Anlageempfehlung zur Verfügung.

 

Vermögensanlagen-Brief

Investmentidee im Zweitmarkt

Wohn- und Gewerbeimmobilien können eine Balance in ein diversifiziert investiertes Portfolio bringen. Das gilt insbesondere für Zeiten, in denen die Finanzmärkte äußerst volatil sind. Die allgemeine Unsicherheit an den Märkten zeichnet sich auch in anderen Substanzwerten ab. Immobilien gelten seit jeher als ein beliebtes, inflationssicheres Anlagevehikel.

Doch nicht alle Immobilien eigenen sich für ein entsprechendes Investment. Fragt man nun Immobilienexperten nach den Hauptkriterien, um ein geeignetes Haus zur Anlage zu finden, gibt es gleich drei Antworten: Lage, Lage, Lage.

Doch diese Binsenweisheit bringt den interessierten Anleger nur bedingt weiter. So stellt sich schnell die Frage, wie eine gute Lage zu erkennen sei. Hierbei sind deutliche Unterschiede zu erkennen, die entscheidend durch die Nutzung der Immobilie geprägt werden. Während für den vermögenden, selbstnutzenden Hauseigentümer eine schöne Wasserlage ein Statussymbol darstellt, ist für den filialisierenden Einzelhändler eine möglichst hohe Kundenfrequenz mit einer guten Erreichbarkeit für den Geschäftserfolg und damit auch für den Anlageerfolg des Investors entscheidend. Diese nutzerspezifische Standortanalyse, die Substanzbewertung und die Cashflow-Bewertung (Mietverträge) sind die Erfolgsdeterminanten für eine Zinshausinvestition.
Gerade die Bewertung der baulichen Gegebenheiten sollte durch Fachleute erfolgen und auch die Betrachtung der energetischen Nachhaltigkeit sollte vor dem Erwerb erfolgen. Bei den Mietverträgen ist neben der Überprüfung der vereinbarten Miethöhe auch das Ausfallrisiko des Mieters zu bewerten.
Das makroökonomische Umfeld (erweiterte Standortanalyse) in Hamburg präsentiert sich sehr solide. Während in anderen Teilen Europas und insbesondere in Amerika die Immobilienmärkte teilweise als überhitzt zu bewerten sind, ist der Hamburger Zinshausmarkt als belebt, aber keinesfalls als zu teuer zu bezeichnen. Die zweitgrößte Stadt Deutschlands bietet dem privaten Anleger immer noch rentierliche Einstiegsmöglichkeiten.

Eine derartige Immobilie können wir Ihnen anbieten: Es handelt sich um ein Wohn- und Geschäftshaus in belebter Stadtteillage von Hamburg Lokstedt mit sechs Wohnungen und zwei Ladengeschäften. Das Objekt liegt in einem Subzentrum mit allen Besorgungen des täglichen Bedarfs (Post, Ärzte, Banken, Einzelhändler) in fußläufiger Reichweite. Große Arbeitgeberansiedlungen befinden sich im näheren Umkreis. Die Anbindung an den Flughafen und die Bundesautobahn A7 ist als gut zu bezeichnen. Die Erreichbarkeit der Hamburger Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist sehr gut. Das Haus wurde Anfang der 50er Jahre errichtet und die Aussenfassade ist rot verklinkert. Die Decken und Treppen in diesem Objekt bestehen aus Stahlbeton.

Das Investitionsvolumen beträgt 800.000 Euro zzgl. Erwerbsnebenkosten. Die Bruttomietrendite beträgt 6,3% p.a. Das entspricht der 15,7-fachen Jahresnettokaltmiete. Das Objekt steht an einer stark befahrenen Straße mit hohen Mikro-Lagequalitäten, so dass die Wohnungen im Durchschnitt seit über 17 Jahren und die Läden seit über 20 Jahren durchgängig vermietet sind. Die Balkone sind südwestlich in den grünen Innenhof ausgerichtet. Das Angebot ist freibleibend.

Gern schicken wir Ihnen neben dem vollständigen Exposé auch unseren Zinshausmarktbericht.

Michael Otto (040) 350 60-518
Joachim Beckmann (040) 350 60-234
Neuer Jungfernstieg 20
20354 Hamburg

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Die in dem Börsen-Brief bzw. Vermögensanlagen-Brief enthaltenen Aussagen basieren auf allgemein zugänglichen Quellen Dritter und dienen lediglich Informationszwecken. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Keinesfalls sollte ein Anleger hierauf ohne vorherige Beratung und ohne eigene Urteilsbildung eine Anlageentscheidung stützen. Sämtliche zu Grunde gelegten Annahmen unterliegen permanenten Veränderungen und können sich daher zukünftig als nicht richtig erweisen. Wir übernehmen daher keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die in Folge der Verwendung einzelner Aussagen entstehen. Sofern dieser Börsen-Brief und Vermögensanlagen-Brief Ausführungen zu rechtlichen und steuerlichen Aspekten einzelner Vermögensanlagen enthält, besprechen Sie sich vor einer Anlageentscheidung in jedem Fall mit Ihrem Steuerberater oder Rechtsanwalt.

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