Berenberg in der nationalen und internationalen Presse

Berenberg mit neuem Mittelstands-Aktienfonds

Hamburg. Die Privatbank Berenberg hat über die Universal-Investment als Kapitalverwaltungsgesellschaft einen Aktienfonds mit Fokus auf kleineren und mittelgroßen Gesellschaften aufgelegt. Der Berenberg-1590-Aktien Mittelstand (ISIN: DE000A14XN59) investiert in ein konzentriertes Portfolio aus durchschnittlich 25 Unternehmen mit einem Börsenwert von maximal fünf Milliarden Euro. Der Fonds erwirbt größtenteils deutsche Aktien, darf sich aber auch in Österreich und in der Schweiz engagieren. 

„Kleinere und mittelgroße Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren erheblich besser entwickelt als die großen DAX-Konzerne“, schildert Portfoliomanager Ingo Koczwara das Motiv für den Fondslaunch. Koczwara zufolge haben die höheren langfristigen Wertzuwächse handfeste wirtschaftliche Gründe: „Der deutsche Mittelstand beherbergt zahlreiche Weltmarktführer mit starker Wettbewerbsposition, steigenden Gewinnmargen, soliden Bilanzen und günstigen Bewertungen.“ 
Vielfach werden solche Unternehmen von der Gründerfamilie gelenkt oder kontrolliert. Der Berenberg-Manager schätzt das ganz besonders. „Aktive Eigentümer verfolgen langfristige strategische Ziele und sitzen daher mit den anderen Aktionären in einem Boot.“ Nach der Erfahrung Koczwaras steigern diese Mittelständler Umsatz und Gewinn schneller als große Konzerne, was sich in einer besseren Performance der entsprechenden Aktien niederschlägt. Die Kandidaten für das Portfolio des Berenberg-1590-Aktien Mittelstand stammen aber nicht ausschließlich aus MDAX, SDAX und TecDAX. Der Manager findet auch unterhalb der bekannten Nebenwerte-Indizes chancenreiche Unternehmen. 

Berenberg nutzt den MDAX als Vergleichsindex. Für die Zusammenstellung und die Gewichtung der selektierten Aktien spielen Benchmark-Überlegungen aber keine Rolle. Ziel des Mittelstandsportfolios ist es vielmehr, mit 25 herausragenden Anlageideen eine langfristig überdurchschnittliche und nachhaltig positive Wertentwicklung zu erzielen. 

Aktuelles Marktumfeld
Die DAX-Familie hat im Januar den schlechtesten Jahresstart seiner Geschichte hingelegt. „Werte, die vom deutschen Konsumwachstum abhängig sind, halten sich sehr stabil, während stark Export orientierte Aktien eher überdurchschnittlich verlieren. Der letzte vergleichbare Rücksetzer des MDAX während der Ukrainekrise 2014 hat sich im Nachhinein jedoch als lohnende Kaufgelegenheit erwiesen“, erläutert Koczwara.

Erhöhte Schwankungen berücksichtigen
Berenberg achtet bei der Zusammenstellung seines Mittelstandsportfolios auf ausreichende Liquidität. Darüber hinaus haben die Portfoliomanager die Möglichkeit, derivative Instrumente zur Risikobegrenzung einzusetzen. „Hierdurch lässt sich das Depot bei Marktstress absichern, ohne die Einzelaktien verkaufen zu müssen“, erläutert Koczwara. Denn Anleger sollten berücksichtigen, dass auch Small- und Midcaps nicht wie selbstverständlich nach oben laufen. Treten die Märke in eine Stressphase ein, wie zuletzt in den Auftaktwochen 2016, können Nebenwerte erheblich schwanken. Deshalb reicht zum Beispiel auch die Zugehörigkeit zu einer Zukunftsbranche alleine nie aus, um den Einstieg bei einem Unternehmen zu rechtfertigen.

80-köpfiges Analystenteam im Hintergrund  
Jeder Anlageentscheidung gehen vielmehr detaillierte Analysen voraus, die zumeist auch von Hintergrundgesprächen mit der Firmenleitung begleitet werden. Ingo Koczwara stützt sich dabei auf ein Team von mehr als 80 hauseigenen Analysten, die sich größtenteils auf Small- und Midcaps spezialisiert haben. 

Kleinere und mittelgroße Unternehmen werden häufig nur noch von wenigen Analysten beobachtet. Dieses Desinteresse lässt sich nutzen. „Es bestehen gute Chancen, sich durch aufwändiges Research einen Informationsvorsprung zu erarbeiten und auf diese Weise Mehrwert für die Anleger zu schaffen“, hebt der Berenberg-Manager hervor.

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