Berenberg in der nationalen und internationalen Presse

Berenberg weiter auf Erfolgskurs

• Rekord bei Provisionsüberschuss: + 15,8% auf 206,4 Mio. Euro 
• Jahresüberschuss steigt um 7,3% auf 60,2 Mio. Euro
• Assets under Management wachsen um 8,3% auf 28,2 Mrd. Euro
• Nr. 3 bei Börsengängen und Kapitalerhöhungen in D-A-CH
• Büro in New York eröffnet

Hamburg. „Die Bankenlandschaft steht 2013 vor vielfältigen Herausforderungen“, sagt 
Dr. Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter von Berenberg. „Es kommt mehr denn je darauf an, dass Banken ihren Kunden einen erkennbaren Nutzen bringen. Darauf zielt unser Selbstverständnis als kompetenter und verantwortungsvoller Dienstleister. Wir wollen unsere Kunden unterstützen.“

2012 ist das wie auch schon in den Vorjahren gut gelungen. Berenberg verzeichnet eine weiter steigende Nachfrage nach seinen Dienstleistungen und hat in jedem Jahr der Finanzkrise sehr gute Ergebnisse erzielt. 

Deutschlands älteste Privatbank hat ihre Präsenz an den internationalen Finanzplätzen in den letzten Jahren deutlich ausgebaut. In London beschäftigt Berenberg nun 152 Mitarbeiter (+9), in Zürich 79 (+5) und in Frankfurt 59 (+3).  Auch für 2012 kann Berenberg im Gegensatz zum weitverbreiteten Stellenabbau im Bankgewerbe ein leichtes Wachstum der Beschäftigtenzahl vermelden (1.116 nach 1.110). 

„Die vor eineinhalb Jahren eröffnete Tochtergesellschaft Berenberg Capital Markets LLC in Boston hat unser Aktienresearch sehr erfolgreich an US-amerikanische institutionelle Investoren vermarktet, sodass wir Mitte 2012 einen weiteren Standort in New York eröffnet haben. Wir sehen hier eine gute Möglichkeit, deutschen und europäischen Unternehmen Zugang zu US-Investoren zu verschaffen“, erklärt Hendrik Riehmer, für das Investment Banking zuständiger, persönlich haftender Gesellschafter. Die US-Standorte und die in den europäischen Finanzzentren angesiedelten Sales-Büros haben zusammen mit dem weiter ausgebauten Aktienresearch dazu beigetragen, das kundengetriebene Handelsvolumen im Aktienbereich deutlich zu erhöhen. So stiegen die Kundenprovisionen im Jahr 2012 um 55%.


Geschäftsergebnis (vorläufige Zahlen)

Trotz eines schwierigen Marktumfeldes konnte das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 60,2 Mio. Euro (Vj. 56,1 Mio.; +7,3%) abgeschlossen werden – das viertbeste Ergebnis in der 423-jährigen Geschichte der Bank. Die Cost-Income-Ratio liegt mit 76,5% etwa auf Vorjahresniveau (75,9%).

Getrieben war das gute Geschäftsergebnis in erster Linie durch den Provisionsüberschuss, der um 15,8% auf den historischen Höchststand von 206,4 Mio. Euro (178,2  Mio.) anstieg. „Dies zeigt unser erfolgreiches Wachstum und unsere Ausrichtung auf das Dienstleistungsgeschäft“, so Peters. Der laufende Zinsüberschuss blieb trotz des niedrigen Zinsniveaus mit 31,2 Mio. Euro (31,8 Mio.) auf Vorjahresniveau, das Handelsergebnis stieg von 32,0 auf 35,1 Mio. Euro. Das Verhältnis laufender Zinsüberschuss zu Provisionsüberschuss beträgt nun 13:87 (15:85) und zeigt die hohe Bedeutung des Provisionsgeschäfts und damit des Dienstleistungsbereichs für das Geschäftsmodell der Bank.

Das verwaltete Vermögen hat sich sehr erfreulich von 26,0 auf 28,2 Mrd. Euro (+8,3%) entwickelt. Die Bilanzsumme erhöhte sich aufgrund gestiegener Kundeneinlagen um 8,2% auf 4,3 Mrd. Euro (4,0 Mrd.). Die haftenden Eigenmittel der Bank wurden auf 220,9 Mio. Euro (216,9 Mio.) aufgestockt. Die Kernkapitalquote in der Berenberg Gruppe liegt mit 14,4% (14,1%) weiterhin deutlich über den künftig nach Basel III geforderten Vorschriften. Darüber hinaus ist geplant, nach der Gewinnfeststellung das Kernkapital der Bank durch Bildung einer Gewinnrücklage um weitere 2,5 Mio. Euro zu erhöhen und die Eigenkapitalbasis so weiter zu stärken. 

„Die positive Entwicklung der Ertragslage erlaubte es uns auch 2012 in die weitere Stärkung und den Ausbau unseres Unternehmens zu investieren“, sagt Peters. So wurde insbesondere in hochqualifizierte Mitarbeiter investiert, und bestehende Strukturen wurden nach qualitativen Gesichtspunkten weiter optimiert. Dadurch stiegen die Personalkosten von 128,8 auf 140,0 Mio. Euro, der gesamte Verwaltungsaufwand (Personal, IT, Marketing, Sachkosten) erhöhte sich auf 214,9 Mio. Euro (195,7 Mio.).

„Wir können feststellen, dass wir in allen Geschäftsfeldern sehr gut aufgestellt sind und dass unsere Dienstleistungen am Markt auf große Nachfrage treffen“, so das Resümee von Bankchef Peters. 

Private Banking

Für die Private-Banking-Branche war 2012 erneut ein sehr anspruchsvolles Jahr. Niedrige Zinsen, steigende regulatorische Anforderungen und teilweise politisch getriebene Kapitalmärkte sorgten für einen branchenweiten Profitabilitätsdruck. „Dennoch haben wir 2012 weiter in die Qualität und Professionalität der Beratung investiert“, so Peters.

Seinen vermögenden Privatkunden bietet Berenberg ein breites Dienstleistungsspektrum, das von der Vermögensstrukturberatung über klassische Vermögensverwaltung und Sachwertanlagen bis zu Spezialthemen wie Kunst und Nachfolgeplanung reicht. Kernstück der Dienstleistungen ist jedoch weiterhin die Vermögensverwaltung, bei der die Investmentprozesse nachhaltig weiterentwickelt wurden. Mit dem Schwerpunkt auf performanceorientierter Diversifikation nach verschiedenen Anlageklassen und Risiken kann den Kunden ein Mehrwert im aktuellen Niedrigzinsumfeld geboten werden. Neben verschiedenen erfolgversprechenden Investmentthemen konzentriert sich Berenberg verstärkt auf die rasant wachsenden Emerging Markets, in denen man seine Expertise im breiten Anlagebereich erfolgreich unter Beweis gestellt hat. 

Verstärkt nachgefragt wurden Sachwertanlagen, wie auch schon im Jahr zuvor. Hier konnte die Bank Zugang zu lohnenden Investitionsmöglichkeiten in Immobilien, Wald, Ackerland oder Kunst bieten.

Fachmagazine der Financial Times Group haben Berenberg 2012 zur „Best Private Bank in Germany“ gewählt, der Report „Die Elite der Vermögensverwalter“ (Handelsblatt) verlieh zum neunten Mal in Folge das höchste Prädikat „summa cum laude“, und das Deutsche Institut für Servicequalität kürte die Bank zum „Besten Vermögensverwalter 2012“.

„Neben unseren deutschen Private-Banking-Aktivitäten konnte unsere Private-Banking-Niederlassung in London das Geschäft in Großbritannien ausbauen, und die Berenberg Bank (Schweiz) AG betreut sehr erfolgreich Privatvermögen in aller Welt“, erläutert Andreas Brodtmann, der für das International Private Banking und Family Office zuständige persönlich haftende Gesellschafter.

Investment Banking

Das Investment Banking von Berenberg fokussiert sich auf Dienstleistungen und Kundengeschäft im Aktien- und Rentenbereich, begleitet Börsengänge und Kapitalerhöhungen und berät bei Fusionen und Übernahmen.

„2012 haben wir europaweit von den fünf großen Börsengängen mit DKSH und Talanx zwei federführend als Bookrunner bzw. Global Coordinator organisiert und bei vielen anderen mitgewirkt. Laut Bloomberg rangieren wir mit sieben begleiteten Primärmarkt-Transaktionen unter den Top-3-Banken in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, erklärt Riehmer. Berenberg generiert im Kapitalmarktgeschäft zusätzliche Nachfrage durch Ansprache weiterer Zielgruppen wie mittelgroßer institutioneller Investoren, Family Offices und vermögender Privatanleger. Auch das klassische Aktienbrokerage für institutionelle Kunden hat sehr erfolgreich agiert. „Trotz rückläufiger Märkte konnten wir unsere Kundenprovisionen in diesem Bereich um 55% erhöhen und unseren Marktanteil damit deutlich ausbauen“, so Riehmer.

Berenberg verfügt mit 70 Aktienanalysten und fast 500 analysierten Unternehmen in acht Sektoren über eines der umfangreichsten Researchteams in Europa. „Unser Research zeichnet sich durch Unabhängigkeit aus: Es gibt kein eigenes Orderbuch, und das Research ist ganz an den Bedürfnissen der Kunden orientiert“, erklärt Riehmer den Erfolg. 

Auf zwei Investorenkonferenzen in London und München präsentierten sich jeweils rd. 100 Unternehmen institutionellen Anlegern, allein in München waren 14 der 20 größten Asset Manager der Welt vertreten.

2012 hat Berenberg die Transaktionsbegleitung von Anleiheemissionen gestartet und war bereits zweimal Co-Lead-Manager für die Otto Group und bei weiteren Emissionen vertreten. Im M&A-Bereich konnte die Wahrnehmung am Markt – insbesondere für komplexe Unternehmenstransaktionen – weiter verbessert werden.

Asset Management

Quantitative Anlagestrategien für institutionelle Anleger stehen im Fokus des Asset Management. Das Produkt- und Leistungsspektrum umfasst die Umsetzung von Overlay-Strategien zur systematischen Absicherung von Zinsänderungs-, Aktienmarkt-, Währungs- und Rohstoffrisiken, volatilitätsbasierte Strategien zur Erzielung marktneutraler Zusatzerträge sowie quantitative Selektionsstrategien für Aktien und Anleihen. Neben individueller Betreuung sorgen auch Neuerungen und ständige Weiterentwicklungen für Auszeichnungen wie den Gesamtsieg in der Telos Asset-Management-Zufriedenheitsstudie.

Die in diesem Geschäftsbereich verwalteten Assets under Management konnten signifikant auf 10,5 Mrd. Euro gesteigert werden. Neben Wertzuwächsen waren für diesen Anstieg insbesondere Nettozuflüsse in den Currency-Overlay-Strategien zur dynamischen Sicherung von Fremdwährungsrisiken verantwortlich. Auch die etablierten Strategien haben sich in einem volatilen Marktumfeld sehr gut behauptet. Die Akquisition in Großbritannien zeigt ebenfalls gute Fortschritte, 2012 mandatierten zwei große Pensionsfonds Berenberg als Asset Manager.

Im Bereich Publikumsfonds konnten sowohl bei der Performance als auch bei den Mittelzuflüssen deutliche Erfolge erzielt werden. So lag die Outperformance der quantitativen Aktienstrategien 2012 bei durchschnittlich 2,30% und die Outperformance der Total-Return-Strategien bei durchschnittlich 3,50% gegenüber den entsprechenden Markt- und Total-Return-Benchmarks. Das Vermögen der im Asset Management gesteuerten Publikumsfonds stieg um 350 Mio. Euro auf aktuell 1,7 Mrd. Euro.

 

Corporate Banking

Das Corporate Banking berät traditionell im Sinne einer Privatbank mittelständische und kapitalmarktnahe Unternehmen insbesondere bei Finanzierungsstrukturen, Devisen- und Anlagekonzepten und Zahlungsverkehrsfragen. Dabei wurden spezielle Lösungen für Schifffahrts- und Immobilienkunden entwickelt. Im Bereich Structured Finance berät Berenberg zudem große Unternehmen und Finanzinvestoren bei der geeigneten Finanzierungsstruktur auch unter dem Einsatz von Kapitalmarktinstrumenten. Wir haben 2012 u.a. Finanzierungsbestätigungen für die öffentlichen Übernahmen der CinemaxX AG und der vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG gegeben und konnten die Rhön-Klinikum AG beim Arrangieren einer Konsortialfinanzierung beraten.

Über Berenberg 

Berenberg wurde 1590 gegründet und gehört heute zu den führenden europäischen Privatbanken mit einer Fokussierung auf Private Banking, Investment Banking, Asset Management und Corporate Banking. Das Bankhaus mit Sitz in Hamburg wird von persönlich haftenden Gesellschaftern geführt und hat neben einer starken Präsenz in London, Zürich und Frankfurt 13 weitere Standorte in Europa, Amerika und Asien. Mit festem Bezug zu unserer Tradition tragen mehr als 1.100 Mitarbeiter unseren Geschäftserfolg in die Zukunft.

Weitere Informationen finden Sie unter www.berenberg.de.

Ein PDF der Presse-Information finden Sie hier.

Leiter Unternehmens-Kommunikation

Karsten Wehmeier
Tel. +49 40 350 60-481
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