Berenberg in der nationalen und internationalen Presse

Michael Kibardin und Stepan Simonian erhalten Berenberg Kulturpreis

Hamburg. Den mit 15.000 Euro dotierten Berenberg Kulturpreis erhalten in diesem Jahr Michael Kibardin (Violine) und Stepan Simonian (Klavier). Zusammen treten sie als „El Duo“ auf.

Seit 19 Jahren verleiht die Berenberg Bank Stiftung von 1990 mit ihrem Kulturpreis einen der höchstdotierten Nachwuchspreise Norddeutschlands an junge Künstler oder Ensembles. Darüber hinaus fördert sie die Ausbildung von Künstlern durch die Vergabe von Stipendien. Rund 650.000 Euro kamen dabei bisher dem kulturellen Nachwuchs zugute.

Dr. Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Bank und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, überreicht den Preis am Donnerstag, 5. März,  vor 180 geladenen Gästen in der Berenberg Bank. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten übernehmen Stiftungen wichtige Aufgaben für das Gemeinwohl“, unterstreicht Peters die Bedeutung der deutschen Stiftungslandschaft. „Hamburg kann sich glücklich schätzen, so viele Stiftungen zu haben.“ Die Hansestadt gilt mit derzeit 1.131 Stiftungen als deutsche Stiftungshauptstadt.

Berenberg Kulturpreis:

Michael Kibardin und Stepan Simonian haben ihre Soloausbildung an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater mit Auszeichnung absolviert. Ein halbes Jahr nach der Gründung von „El Duo“ im Frühjahr 2008 wurden sie für den Masterstudiengang Kammermusik angenommen. Michael Kibardin, 1974 in Usbekistan geboren, begann mit sieben Jahren das Violinenspiel. Seit 1995 lebt er in Hamburg. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und nahm an verschiedenen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen teil. Sein Duo-Partner, der 28-jährige Pianist Stepan Simonian, startete seine Musikausbildung mit fünf Jahren und wurde schon als Kind an der Zentralen Musikschule des Moskauer Konservatoriums aufgenommen. Nach seinem Abschluss am Tschaikowsky Konservatorium in Moskau im Jahre 2000 kam Simonian nach Deutschland. Er blickt auf zahlreiche Erfolge bei internationalen Wettbewerben zurück. Hinzukommen Konzerte u. a. in London, Moskau, Valencia oder der Hamburger Laeiszhalle.

Stipendien:

Alexander Khuon, 1979 in Freiburg geboren, ist ein viel gefragter Nachwuchsschauspieler. Er arbeitete bereits mit bekannten Regisseuren wie Christan Petzold, Dimiter Gotscheff und Michael Thalheimer zusammen. Dem Berlinale-Publikum zeigte Khuon sein Talent im Rahmen der Kurzfilmserie „Deutschland 09“.

Ruriko Yamamiya (Harfe) wurde 1988 im japanischen Niigata geboren und begann mit acht Jahren das Harfenspiel. Sie studiert derzeit an der Hochschule für Musik und Theater und kann bereits Auftritte mit dem Symphonieorchester Tokio oder die Teilnahme am World Harp Congress vorweisen.


Katrin Gebbe, Serkal Kus, Moritz Schultheiß und Stephanie Blum werden für ihre vielversprechende Abschlussarbeit „Sores & Sirin“ an der Hamburg Media School ausgezeichnet und erhalten für ihre weitere Ausbildung ein Stipendium.

Darüber hinaus fördert die Berenberg Bank Stiftung in diesem Jahr zusammen mit Studio Hamburg einen hochkarätig besetzten internationalen Workshop im Rahmen des neuen Hamburger Theater Festivals, sie finanziert zusammen mit der Stiftung Maritim Hermann & Milena Ebel sowie der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater und vergibt in Kooperation mit der Universitäts-Gesellschaft Hamburg den Berenberg-Preis für Wissenschaftssprache.

Bei der Auswahl der Preisträger wird die Stiftung von den Kuratoriumsmitgliedern Katharina Trebitsch, Prof. Dr. Hermann Rauhe und Prof. Elmar Lampson unterstützt.

Ein pdf zum Download der Pressemitteilung finden Sie hier.

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