Berenberg in der nationalen und internationalen Presse

Zertifikatefonds der Berenberg Bank erreicht ein neues Allzeithoch

- High-Discountportfolio Universal trotzt der Finanz-krise mit +13,7 % seit Auflegung (März 2007) - Vorsichtiger Aufbau der Aktienquote mit Discount-zertifikaten ist eine attraktive Strategie bei unsicherem Konjunkturausblick

Hamburg. Langsam hellt sich der Konjunkturhimmel der Weltwirtschaft auf und beschert den Aktienbörsen inzwischen weltweit ruhigeres Fahrwasser. Umfragen deuten darauf hin, dass viele Anleger im kommenden Jahr eine vorsichtige Erhöhung ihrer Investitionsquoten planen. Es stellt sich jedoch die Frage, wie sich dies möglichst risikoarm bewerkstelligen lässt, denn auch 2010 könnten uns zwischen-zeitlich heftige Korrekturen am Aktienmarkt drohen. Wie lässt sich also die Aktienquote in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld behutsam wieder aufbauen?

Für diese Aufgabe sind Discountzertifikate sehr gut geeignet, da der zugrundeliegende Basiswert mit einem Kurs-Abschlag erworben werden kann und dadurch zum einen auch in fallenden, seitwärts tendierenden und leicht steigenden Märkten entsprechende Gewinne erzielt werden können und zum anderen ein Risikopuffer bei fallenden Märkten besteht. Zudem ist ein aktiver Vermögensverwalter in unsicheren Zeiten ein wichtiger Erfolgsfaktor. Denn wer in den vergangenen beiden Jahren Discountzertifikate erwarb und diese bis zur Endfälligkeit im Depot beließ, wurde meist böse überrascht, da diese bei den starken Verwerfungen letztendlich auch keinen Schutz bieten konnten.

Dagegen ließ sich die Finanzkrise mit dem High-Discountportfolio Universal (ISIN: DE000A0LBSZ2) gut umschiffen. Der Fonds investiert schwerpunktmäßig in Discountstrukturen auf europäische Indizes mit hohem Sicherheitspuffer und zeichnet sich durch ein aktives Management aus. Mit einer langfristigen Zielrendite von 5  bis 6 % p. a. richtet er sich an den risikobewussten Anleger, der mit möglichst wenig Risiko auch bei stagnierenden und leicht fallenden Aktienmärkten eine attraktive Rendite erzielen möchte.
Dass dies kein bloßes Versprechen ist, zeigt die Wertentwicklung der vergangenen zweieinhalb Jahre. Während der DJ Euro STOXX 50 Index seit Auflegung des Fonds im März 2007 29 % verlor, gewann der High-Discountportfolio Universal im gleichen Zeitraum 13,7 % an Wert – und das bei einer im Vergleich zum Index mehr als dreimal so niedrigen Schwankungsintensität.  

Dieses Ergebnis lässt sich auf einige grundlegende Entscheidungen zurückführen: So konzentrierte sich der Fonds in den unruhigen Zeiten auf Investments in liquide, etablierte Indizes – Discountstrukturen auf Small- und Mid-Cap-Indizes oder Emerging-Markets-Indizes wurden hingegen gemieden. Gleichzeitig wurde das Emittentenrisiko durch die Nachbildung der Discountzertifikate mit entsprechenden Optionsstrukturen deutlich reduziert. Ebenso lag das Augenmerk auf sehr tiefen Caps, und es wurden zeitweise bis zu 20 % des Fondsvolumens in Investment-Grade-Anleihen geparkt, um im richtigen Moment die außergewöhnlich hohen Volatilitäten zu nutzen. Den stärksten Einfluss auf den Gewinn hat das aktive Laufzeitenmanagement gezeigt. Da der Fonds in Discountstrukturen mit hohem Sicherheitspuffer investiert, gewinnt die Frage der Laufzeitenstruktur stark an Bedeutung.

Fondsberater Adrian Roestel drückt es plastisch aus: „Es spielt nur selten eine Rolle, ob in eine Discountstruktur mit 35 % oder 40 % ein Risikopuffer investiert wird – aber es ist entscheidend, ob dieses Polster drei Monate oder zwei Jahre lang Bestand hat.“ Zudem kann ein einzelner Investor die Laufzeitenstruktur eines großen, aus vielen Zertifikaten bestehenden Portfolios meist nicht schnell und effizient genug ändern. Genau hier setzt die Fondslösung an, hier kann und sollte ein Discountzertifikatefonds Mehrwert schaffen.

Dem High-Discountportfolio Universal ist dies in den mehr als zwei Jahren seines Bestehens sehr gut gelungen. Unterstützt durch ein Prognosemodell wurde in Zeiten relativ niedriger Volatilität konsequent in ultrakurzen bis kurzen Laufzeiten investiert, während in Zeiten hoher Unsicherheit massiv in lang laufende Strukturen umgeschichtet wurde, die dann hohe Prämieneinnahmen generierten.  

Aktuell ist der Fonds erneut sehr defensiv ausgerichtet. Fondsberater Roestel sieht nach der kräftigen Aktienmarkterholung der letzten sechs Monate ein hohes Rückschlagspotenzial. Die wirtschaftliche Erholung stehe auf tönernen Füßen, denn Staaten und Zentralbanken hätten mit niedrigen Zinsen, Steuererleichterungen und Subventionen eine Nachfrage ausgelöst, die keinen selbsttragenden Aufschwung auslösen dürfte. Für ein nach wie vor wirtschaftlich unsicheres Umfeld ist die Schwankungsintensität der Aktienmärkte seiner Meinung nach auf ein zu niedriges Niveau zurückgefallen. Um das Risiko steigender Volatilität zu reduzieren, hat er den Fonds mit einer mittleren Restlaufzeit von unter vier Monaten daher sehr kurzfristig positioniert und mit einem durchschnittlichen Discount von rund 20 % mit einem komfortablen Sicherheitspolster ausgestattet. Er sieht auf Sicht der nächsten zwölf Monate für die Aktienmärkte eine breite Seitwärtsbewegung mit stark schwankender Volatilität und gleichzeitig nur wenig Opportunitäten an den Rentenmärkten. Der getrübte Ausblick stimmt den Fondsberater optimistisch: „Für den High-Discount-portfolio Universal bedeutet dies einen gesunden Nährboden für attraktive Gewinne.“  

Die Berenberg Bank gehört mit einer Bilanzsumme von 4,3 Mrd. Euro und einem haftenden Eigenkapital von 177 Mio. Euro zu den führenden Privatbanken in Deutschland. 1590 gegründet, zählt sie zu den ältesten Banken der Welt. Mit 850 Mitarbeitern ist das Bankhaus neben dem Hauptsitz Hamburg an vierzehn Standorten im In- und Ausland präsent.  

Insgesamt verwaltet die Bank über 20 Mrd. Euro für private und institutionelle Anleger und ist darüber hinaus im Investment Banking und Commercial Banking tätig.   Das Asset Management ist spezialisiert auf die Entwicklung und Umsetzung quantitativer Anlagestrategien mit klar strukturierten Entscheidungsprozessen, die für den Investor jederzeit nachvollziehbar sind. Über die Tochtergesellschaft Berenberg Lux Invest S. A. werden Portfolios mit diskretionärem Invest-mentansatz angeboten, die mittels Publikumsfonds investierbar sind.  

Ein Pdf der Pressemitteilung finden Sie hier.

Leiter Unternehmens-Kommunikation

Karsten Wehmeier
Tel. +49 40 350 60-481
Weitere Kontakte
Berenberg Wappen