VERÄNDERTE ANFORDERUNGEN AN DIE TRANSAKTIONSMELDUNG

Ab Januar 2018 benötigen Unternehmen/juristische Personen einen Legal Entity Identifier (LEI).

 

 

Wir sind ab Januar 2018 verpflichtet, bei Transaktionen in Finanzinstrumenten zusätzlich zu den Transaktionsdaten bestimmte kunden¬bezogene Daten an Handelsplätze und Aufsichtsbehörden zu melden, um diesen Stellen zusätzliche Möglichkeiten einer Marktmissbrauchsüberwachung zu geben. Sofern uns diese Daten nicht vorliegen, dürfen wir die von Ihnen beauftragten Geschäfte in Finanzinstrumenten nicht ausführen.

 

 

Für diese Transaktionsmeldungen ist bei Firmenkunden/juristischen Personen die Angabe eines zwanzigstelligen, alpha-nummerischen Codes, der sogenannten LEI (Legal Entity Identifier), notwendig.

 

Die Vergabe der LEI erfolgt nach internationalen Standards und nur durch zugelassene Vergabestellen. Für die Registrierung müssen dabei Angaben zum Unternehmen gemacht werden (z. B. Unternehmensname, Adresse, HR-Angaben und Angaben zu einer Konzern­zugehörigkeit). Auch muss der Mitarbeiter/Vertreter des Unternehmens autorisiert sein, die LEI-Beantragung für das Unternehmen vornehmen zu dürfen.

Die Vergabestellen prüfen sorgfältig die Referenzdaten und stellen damit eine hohe Qualität und Transparenz sicher. Aufgrund dieser Prüfung liegen in der Regel einige Arbeitstage zwischen der Beantragung einer LEI und der Vergabe. Wegen der erwartet sehr hohen Nachfrage nach LEIs empfehlen wir Ihnen, die LEI rechtzeitig zu beantragen, um sicherzustellen, dass wir ab Januar 2018 weiterhin Geschäfte in Finanzinstrumenten für Sie ausführen können.

Eine Liste aller anerkannten LEI-Vergabestellen finden Sie auf der GLEIF-Website unter dem Link

https://www.gleif.org/de/about-lei/how-to-get-an-lei-find-lei-issuing-organizations

Weitere Informationen zur LEI, zum Beantragungs- und Vergabeprozess sowie zu den anfallenden Kosten finden Sie auf den Websites der jeweiligen Vergabestelle. Gern steht Ihnen auch Ihr Kundenbetreuer für Fragen zur Verfügung.