16.10.2019 — US-INTERVENTIONEN AM DEVISENMARKT?

US-INTERVENTIONEN AM DEVISENMARKT?
China ließ die Landeswährung Yuan Anfang August kräftig abrutschen. Dadurch stieg der US-Dollar zum Yuan auf den höchsten Stand seit 2008. US-Finanzminister Steven Mnuchin bezeichnete China daraufhin als Währungsmanipulator. Schon machte das Wort des Währungskrieges die Runde. Da auch US-Präsident Donald Trump immer mal wieder betont, die USA könnten ihre Währung ebenfalls schwächen, ist die Sorge vor einem Abwertungswettlauf, der letztlich allen schaden würde, groß. Handelt es sich hierbei nur um verbale Scharmützel oder besteht eine ernsthafte Gefahr, dass die USA am Devisenmarkt intervenieren? Das Risiko ist zumindest leicht gesunken, nachdem es vor einigen Tagen zu einem Mini-Deal im Handelskonflikt gekommen ist. China hat sich in diesem Zusammenhang bereit erklärt, die eigene Wechselkurspolitik zu überdenken. Ausgeräumt sind die Spannungen damit aber sicher noch nicht.