Volkswirtschaft
- Der Iran-Krieg lässt die Inflation in der Eurozone steigen und gefährdet die Konjunkturerholung.
- Der Inflationsschub in Großbritannien schiebt weitere Zinssenkungen der Bank of England auf die lange Bank.
- Der Nahost-Konflikt lässt auch in den USA die Spritpreise steigen, wodurch sich der Druck auf Trump erhöht, den Konflikt zu beenden.
Aktien
- Der Krieg im Iran führte im März zu einem starken Abverkauf an den Aktienmärkten.
- Unser Basisszenario bleibt, dass sich die Lage am Persischen Golf abkühlt und Aktien ihre Verluste perspektivisch wieder aufholen.
- Eine etwas geringere Positionierung am Markt sowie eine sich bessernde Saisonalität dürften Aktien im April zusätzlich stützen.
Anleihen
- Staatsanleihen sahen einen deutlichen Abverkauf seit Beginn des Iran-Kriegs.
- Selbst im Falle einer Deeskalation würden wir an unserem Untergewicht in dem Segment festhalten.
- Die Spreadausweitungen im Investment Grade und Hochzinssegment bleiben bisher überschaubar und es ist noch keine ausufernde Panik ersichtlich.
Alternative Investments / Rohstoffe
- Der Ölpreis bleibt vom NahostKonflikt bestimmt. So dürften die globalen Lagerbestände aufgrund des Angebotsdefizits bereits sinken.
- Der Goldpreis war zuletzt von steigenden Zinserhöhungserwartungen und einem stärkeren Dollar belastet.
- Das Bild an den Metallmärkten bleibt heterogen: Hohe Lagerbestände lasten auf Kupfer. Aluminium profitiert von einer Angebotsknappheit und der gesperrten Straße von Hormus.
Währungen
- Der Dollar profitiert von seiner Stellung als sicherer Hafen und dem Status der USA als Nettoenergieexporteur.
- Sobald sich jedoch eine Entspannung im Nahen Osten abzeichnet, dürfte der Dollar voraussichtlich wieder etwas nachgeben.
- Der japanische Yen gerät aufgrund der hohen Abhängigkeit Japans von Energie aus dem Nahen Osten zunehmend unter Druck.


