Volkswirtschaft
- Die Worst Case-Szenarien scheinen abgewendet zu sein. Finanzmärkte schauen bereits Richtung Wiederaufschwung.
- Bei den Inflationsraten scheint der Höhepunkt überschritten. Dennoch bleibt die Teuerung weit über den Zentralbankzielen.
- Die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank Fed straffen die Geldpolitik weiter, aber mit kleineren Schritten.
Aktien
- Die Jahresanfangsrallye kam mit den starken US-Arbeitsmarktdaten und wieder steigenden Anleiherenditen ins Stocken.
- Gewinnseitig dürften die Märkte keinen großen Rückenwind erfahren, während die Bewertung wieder gestiegen ist.
- Technisch als auch fundamental ist die Luft dünner geworden. Wir haben daher Aktien auf ein leichtes Untergewicht reduziert.
Anleihen
- Renditeanstieg bei sicheren Staatsanleihen. 10-jährige US-Staatsanleiherenditen nun wieder bei 3,9%.
- EUR-Unternehmensanleihen scheinen nach wie vor attraktiv. Lokalwährungsanleihen bei EM bevorzugt.
- Wir haben das Untergewicht bei Anleihen jüngst reduziert und kurzlaufende EUR-Anleihen aufgestockt.
Alternative Investments / Rohstoffe
- Öl handelt volatil seitwärts. Nachfrageerholung in China läuft schleppender als erwartet an. Produzenten bleiben restriktiv.
- Starker US-Arbeitsmarkt beendet Gold-Rallye. Fundamentales Potenzial begrenzt. Makro-Risiken bleiben aber zahlreich.
- Steigende Lagerbestände bei Industriemetallen. Angebot kämpft weiter mit Produktionsausfällen. Langfristige Trends intakt.
Währungen
- Der Euro dürfte im Jahresverlauf von der verbesserten Marktstimmung und Konjunkturaussichten profitieren.
- Höherer Risikoappetit dämpft traditionell den US-Dollar. Dennoch bleibt die US-Währung hoch bewertet.
- Das Aufwärtspotenzial des Euro gegenüber dem Schweizer Franken über die Parität hinaus ist begrenzt.