Kompakter Ausblick auf Kapitalmärkte, Volkswirtschaft, Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen. Jeden Monat neu.

Kapitalmärkte - Horizonte Handout | 29. Aug 2025

Horizonte Handout September

Lesedauer: 25 MIN

Volkswirtschaft

  • Das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA beendet die Unsicherheit und könnte der Eurozone zu einem Aufschwung verhelfen.
  • Die britische Konjunktur wird durch gestiegene Staatsausgaben, Reallohnzuwächse und eine gelockerte Geldpolitik gestützt.
  • Trump stiftet weiterhin Chaos, und diese Politik wird nicht ohne Folgen für die US-Wirtschaft bleiben.

Aktien

  • US-Aktien erreichen dank guter Berichtssaison, weiteren Käufen durch Systematiker sowie Hoffnungen auf Zinssenkungen neue Allzeithochs.
  • US-Berichtssaison schlägt die (geringen) Erwartungen. In Europa tragen vor allem Banken das Gewinnwachstum.
  • Eine schwächere Saisonalität, ein möglicher Liquiditätsentzug und eine erhöhte Positionierung dürften das Aufwärtspotential kurzfristig begrenzen.

Anleihen

  • Neben dem politischen Druck sieht sich die Fed mit erhöhten Inflationsrisiken sowie einem schwächelnden Arbeitsmarkt konfrontiert.
  • Das Risiko von Bewertungskorrekturen ist sowohl im Hochzins- als auch im IGSegment zuletzt gestiegen.
  • Die Handels- und Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump ist nach wie vor das zentrale Thema in den Schwellenländern.

Alternative Investments / Rohstoffe

  • Bei schwachem Nachfragewachstum und steigender Produktion ist der Angebotsüberschuss bei Rohöl gekommen, um zu bleiben.
  • Gold im Seitwärtstrend. Silber günstig bewertet, mit hoher Nachfrage und kurz vor technischem Ausbruch.
  • Ausbleiben von US-Zöllen auf Kupfer führt zu Crash an der COMEX. Die im Vorfeld vorgezogene Nachfrage limitiert das Aufwärtspotenzial.

Währungen

  • Die sich abschwächende Konjunkturdynamik und weitere Zinssenkungen der Fed werden den Dollar belasten.
  • Hinzu kommen Trumps Angriffe auf die Fed und der weiter steigende Schuldenberg. Derzeit spricht wenig für den US-Dollar.
  • In Japan steigt der Druck auf die Notenbank, den Leitzins weiter anzuheben. Dies könnte mittelfristig den japanischen Yen stärken.