Pressemeldung | 16. Dec 2021
Berenberg Infrastructure & Energy

Berenberg Digital Infrastructure Debt Fund finanziert 4,8 MW Rechenzentrum für maincubes in Amsterdam

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Frankfurt /Hamburg. Die Privatbank Berenberg und der internationale Rechenzentrumsbetreiber maincubes starten ihre Zusammenarbeit mit dem Amsterdamer Rechenzentrum AMS01. Der Digitale Infrastruktur Fonds von Berenberg stellt eine Unitranche-Finanzierung für die Betriebsphase des Rechenzentrums mit einer Kapazität in Höhe von 4,8 MW. Die Privatbank Berenberg agiert als Anlageberater des Fonds.

Maincubes erwarb das Rechenzentrum in Amsterdam im Jahr 2016 und führte im Anschluss eine umfangreiche Modernisierung durch. Die Art-Invest Tochter betreibt das Colocation-Rechenzentrum langfristig, welches im Bereich Amsterdam Zone West in unmittelbarer Nachbarschaft des Flughafens Schiphol-Rijk liegt und damit zu einem für Rechenzentren sehr attraktiven Standort zählt. Durch die Modernisierung erreicht das Rechenzentrum einen für Bestandsrechenzentren guten Stromeffizienzwert (Power Usage Effectiveness) von kleiner 1,46 und ist damit für die zukünftige CO2-sensible Nachfrage der Kunden gerüstet.

Der niederländische Rechenzentrums-Markt befindet sich in einer Wachstumsphase mit guter Entwicklungsprognose. Amsterdam zählt gemeinsam mit London, Frankfurt und Paris aufgrund seiner Anbindung zu großen internationalen Internetknotenpunkten (hier: AMS-IX) zu den wichtigsten europäischen Rechenzentrums-Standorten.

Torsten Heidemann, Head of Infrastructure & Energy bei Berenberg, sagt. „Wir freuen uns sehr, dass wir maincubes bei ihrem ersten Rechenzentrumsvorhaben außerhalb Deutschlands mit einer Finanzierung unterstützen konnten. Maincubes fokussiert sich auf den Wachstumsmarkt für Rechenzentren, der auch von unserem Digitalen Infrastrukturfonds in

den Mittelpunkt gestellt wird. Durch die Finanzierung haben wir einen wichtigen Grundstein für die weitere gute Zusammenarbeit gelegt und gezeigt, dass wir auf ressourceneffiziente Projekte setzen.“ Berenberg stellt über den eigens initiierten Digitalen Infrastrukturfonds Unitranche- und Mezzanine-Finanzierungen für Rechenzentren und Glasfasernetze in Nord- und Westeuropa zur Verfügung. Der Fonds befindet sich noch in der Investitionsphase. Die Finanzierung dieses Rechenzentrums fällt in den Kerntätigkeitsbereich des Fonds und legt die Grundlage für weitere Rechenzentrumsfinanzierungen in Europa.

Über Berenberg

Berenberg wurde 1590 gegründet und gehört heute mit den Geschäftsbereichen Wealth and Asset Management, Investmentbank und Corporate Banking zu den führenden europäischen Privatbanken. Das Bankhaus mit Sitz in Hamburg wird von persönlich haftenden Gesellschaftern geführt und hat eine starke Präsenz in den Finanzzentren Frankfurt, London und New York. Unser Infrastructure & Energy Team, das zum Bereich Corporate Banking gehört, hat fünf regulierte Kreditfonds und zusätzliche Co-Investments mit einem Gesamtvolumen von ca. 725 Mio. € initiiert. Infrastructure & Energy verwaltet und berät diese Fonds, die institutionellen Anlegern Zugang zu attraktiven Fremdkapitalinvestitionsmöglichkeiten in den Bereichen digitale Infrastruktur und erneuerbare Energien bieten. Das Team profitiert von seiner langjährigen Erfahrung und seinem breiten Netzwerk. Zu seinen Hauptkompetenzen gehört die Strukturierung von Mezzanine- und Senior-Krediten. https://www.berenberg.de/geschaeftskunden/corporate-banking/sektoren/infrastructure-energy/

Über maincubes

maincubes ist Teil des deutschen Immobilieninvestors und -entwicklers Art-Invest welcher wiederum ein Teil der mittelständischen Zech-Gruppe, Bremen, ist. maincubes stellt seinen Kunden mit Rechenzentren bei Frankfurt und einem Rechenzentrum bei Amsterdam ein Netzwerk hochverfügbarer Datacenter unterschiedlicher Größe und Ausprägung in Europa zur Verfügung, das Colocation in Verbindung mit sicheren Eco-Systemen für die digitale Zukunft von Unternehmen verschiedener Branchen ermöglicht. maincubes schafft SICHERE Räume für die DIGITALE Zukunft. Mehr erfahren Sie unter https://www.maincubes.com

Kontakt

Sandra Hülsmann
Pressereferentin
Telefon +49 40 350 60-8357