Die globale Konjunktur- und Inflationsentwicklung hängt weiterhin maßgeblich davon ab, wie sich die Lage im Mittleren Osten entwickelt. Schon kleinste Anzeichen einer Eskalation im Krieg zwischen den USA und dem Iran lassen die Energiepreise in die Höhe schnellen. Genauso schnell geht es aber auch wieder nach unten, wenn die Zeichen auf Deeskalation stehen. Für die Notenbanken ergibt sich daraus eine schwierige Lage, denn die Inflationsentwicklung und die optimale geldpolitische Entscheidung hängen damit maßgeblich von den Verhandlungen zwischen Washington und dem Iran ab. An den Währungsmärkten hat sich der Fokus daher zuletzt von der Unabhängigkeit der Fed und der US-Staatsverschuldung hin zur Entwicklung im Nahen Osten und den Energiepreisen verschoben.


