Der Immobilienmarkt befindet sich in einer Phase struktureller Neujustierung. Während sich viele Marktbeobachtungen auf bekannte Themen wie restriktive Banken, ESG-Anforderungen oder Zins- und Inflationsentwicklungen konzentrieren, verschieben sich die eigentlichen Entscheidungskriterien zunehmend unter die Oberfläche. Kapitalstruktur, Selektivität und operative Umsetzung gewinnen an Bedeutung - häufig zulasten vereinfachender zyklischer Narrative.
Vor diesem Hintergrund zeichnen sich Entwicklungen ab, die für institutionelle Investoren im Jahr 2026 richtungsweisend sein werden. Refinanzierungssituationen, eingeschränkte Marktliquidität, die Neubewertung klassischer Core-Strategien sowie die wachsende Relevanz aktiver Portfoliosteuerung verändern die Art, wie Risiko und Rendite im Immobilienmarkt entstehen. Gleichzeitig eröffnen sich Chancen in Marktsegmenten und Strukturen, die bislang nicht im Fokus des dominierenden Marktsentiments stehen.
Entscheidend ist, welche Faktoren unter diesen Bedingungen tatsächlich über den Erfolg von Real Estate Debt und Equity Strategien entscheiden - und warum sich die Maßstäbe für Risiko, Struktur und Rendite gerade jetzt verschieben.




