Horizonte Handout August 2021

Kompakter Ausblick auf Kapitalmärkte, Volkswirtschaft, Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen. Jeden Monat neu.

Volkswirtschaft:

Die Konjunktur in der Eurozone springt an. Die Inflationsrate ist mit rund 2 % noch moderat. In den USA steht weiter die Inflation im Rampenlicht. Sowohl die Gesamtinflation als auch die Kernrate ziehen kräftig an. Trotz der steigenden Inflationsraten halten die Notenbanken ihre Unterstützung weiter aufrecht. Auch die Fiskalpolitik stützt.

Aktien:

Starke Q2-Berichtsaison, Analysten heben die Gewinnschätzungen für alle Regionen und insbesondere Europa an. Aktien bleiben zur eigenen Historie teuer bewertet, vor allem in den USA. Es gibt jedoch keine attraktive Alternative. Wir erwarten über den Sommer eine volatile Seitwärtsbewegung mit wenig Aufwärtspotenzial auf Indexebene.

Anleihen:

Sichere Staatsanleihen sahen jüngst sinkende Renditen sowie flachere Renditestrukturkurven. Euro-Unternehmensanleihen: Durationsrisiken vermeiden, laufende Verzinsung am kurzen Ende attraktiver. Bei Schwellenländerpapieren favorisieren wir hochverzinsliche Staatsanleihen sowie das Lokalwährungssegment.

Rohstoffe:

OPEC-Produktionsausweitung nur kurzfristig belastend, Fokus sollte mittelfristig auf Angebotsknappheit zurückkommen. Kurzfristige Entkopplung des Goldpreises vom Realzins, anhaltende ETF-Abflüsse verhinderten kräftige Erholung. Abnehmende konjunkturelle Aufschwungsdynamik sorgte im Juli für eine kurzzeitige Korrektur in den Industriemetallen.

Währungen:

Der US-Dollar ist – zumindest vorübergehend – stark und dem Euro fehlt die Dynamik. Auch die EZB trägt dazu bei. Das Britische Pfund setzt seinen Seitwärtstrend nach dem bärenstarken ersten Quartal fort. Der Euro-Kurssprung aus dem ersten Quartal von 1,08 auf 1,11 ist Vergangenheit – der Franken hat sich zurückgekämpft.

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