Volkswirtschaft
- Die Worst-Case-Szenarien scheinen abgewendet zu sein. Finanzmärkte schauen bereits Richtung Wiederaufschwung.
- Bei den Inflationsraten scheint der Höhepunkt überschritten. Dennoch bleibt die Teuerung weit über den Zentralbankzielen.
- Die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank Fed straffen die Geldpolitik weiter, aber mit kleineren Schritten.
Aktien
- Starker Jahresstart dank verbreitetem Konjunkturoptimismus und deutlich fallender Inflation. China-Öffnung hat geholfen.
- Mit dem Rückgang der Inflation dürften sich die Märkte stärker auf Konjunktur- und vor allem Gewinnentwicklung fokussieren.
- Wir positionieren uns neutral mit einem Fokus auf gewinnstarke Unternehmen. Rohstoffpreisprofiteure zudem beigemischt.
Anleihen
- Erholungsrallye bei sicheren Staatsanleihen. Invertierte US- und deutsche Renditestrukturkurve deutet auf Rezession.
- Unternehmensanleihen bei attraktiven Renditen als echte Alternative zu Aktien. Lokalwährungsanleihen bei EM bevorzugt.
- Wir halten am reduzierten Untergewicht bei Anleihen fest, aber erwägen zunehmend eine weitere Reduzierung.
Alternative Investments / Rohstoffe
- Öl startet volatil ins Jahr. Nachholeffekte in China bieten Chancen. SPR-Käufe und OPEC limitieren Abwärtsrisiken.
- Positives Momentum treibt Goldpreis. Bei gleichbleibenden Realzinsen wird die Luft aus fundamentaler Sicht langsam dünn.
- Industriemetalle mit starkem Jahresstart. Das Angebot bleibt kurz- und mittelfristig knapp. Rallye temporär überhitzt.
Währungen
- Der Euro profitiert weiter von der verbesserten Marktstimmung und von den verbesserten Konjunkturaussichten.
- Der höhere Risikoappetit setzt dem US-Dollar zu. Dennoch bleibt die US-Währung hoch bewertet.
- Gegenüber dem Schweizer Franken hat der Euro zumindest wieder die Parität erreicht. Weiteres Aufwärtspotential begrenzt.