Kompakter Ausblick auf Kapitalmärkte, Volkswirtschaft, Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen. Jeden Monat neu.

Kapitalmärkte - Horizonte Handout | 30. Jan 2026

Horizonte Handout Februar 2026

Lesedauer: 25 MIN

Volkswirtschaft

  • Gelockerte Geld- und expansive Fiskalpolitik werden der Eurozone auch 2026 zu einem robusten Wachstum verhelfen.
  • Der anhaltende Inflationsdruck bindet der Bank of England kurzfristig noch die Hände.
  • Die US-Wirtschaft boomt dank KI weiter, doch Trumps Politik schwächt den Wirtschaftsstandort USA langfristig und verärgert die Wähler.

Aktien

  • Globale Leitzindizes trotzen den zahlreichen Störfeuern und erreichen zu Beginn des neuen Jahres neue Allzeithochs.
  • Wir gehen davon aus, dass die Hausse weiter anhält. Solide Wirtschaftsdaten, keine hohe Positionierung sowie fiskalische Wachstumsimpulse dürften Aktien weiter stützen.
  • US- und EM-Märkte dürften kurzfristig auch von der Abwertung des Dollars profitieren.

Anleihen

  • Renditen auf US-Staatsanleihen ziehen im neuen Jahr etwas an. In Europa engen sich die Spreads weiter ein.
  • Aus Euro-Perspektive bleibt die Anlageklasse anfällig für Rücksetzer und für uns unattraktiv.
  • Unternehmensanleihen setzten ihre Spreadeinengung im Januar fort. Schwellenländeranleihen bleiben aufgrund des Disinflationstrends und eines schwächeren Dollars gestützt.

Alternative Investments / Rohstoffe

  • Geopolitische Spannungen, ein starker US-Wintersturm und höhere Nachfrageprognosen stützen den Ölpreis im Januar.
  • Die Rally bei Edelmetallen hält auch im neuen Jahr weiter an. Kurzfristig besteht Korrekturpotenzial. Mittelfristige Treiber bleiben unverändert intakt.
  • Industriemetalle profitierten zuletzt von einem knappen Angebot. Steigende Lagerbestände begrenzen jedoch kurzfristig das weitere Aufwärtspotenzial.

Währungen

  • Der Dollar-Index ist zuletzt auf den niedrigsten Stand seit März 2022 gefallen.
  • Solange Trump innen- und außenpolitisch auf Konfrontationskurs bleibt, wird der Dollar vorrausichtlich weiter nachgeben.
  • Beim zuletzt schwächelnden japanischen Yen könnte es bald zu einer stützenden Intervention kommen. Die strukturellen Probleme wird dies aber nicht lösen.