Volkswirtschaft
- Gelockerte Geld- und expansive Fiskalpolitik werden der Eurozone auch 2026 zu einem robusten Wachstum verhelfen.
- Der anhaltende Inflationsdruck bindet der Bank of England kurzfristig noch die Hände.
- Die US-Wirtschaft boomt dank KI weiter, doch Trumps Politik schwächt den Wirtschaftsstandort USA langfristig und verärgert die Wähler.
Aktien
- Globale Leitzindizes trotzen den zahlreichen Störfeuern und erreichen zu Beginn des neuen Jahres neue Allzeithochs.
- Wir gehen davon aus, dass die Hausse weiter anhält. Solide Wirtschaftsdaten, keine hohe Positionierung sowie fiskalische Wachstumsimpulse dürften Aktien weiter stützen.
- US- und EM-Märkte dürften kurzfristig auch von der Abwertung des Dollars profitieren.
Anleihen
- Renditen auf US-Staatsanleihen ziehen im neuen Jahr etwas an. In Europa engen sich die Spreads weiter ein.
- Aus Euro-Perspektive bleibt die Anlageklasse anfällig für Rücksetzer und für uns unattraktiv.
- Unternehmensanleihen setzten ihre Spreadeinengung im Januar fort. Schwellenländeranleihen bleiben aufgrund des Disinflationstrends und eines schwächeren Dollars gestützt.
Alternative Investments / Rohstoffe
- Geopolitische Spannungen, ein starker US-Wintersturm und höhere Nachfrageprognosen stützen den Ölpreis im Januar.
- Die Rally bei Edelmetallen hält auch im neuen Jahr weiter an. Kurzfristig besteht Korrekturpotenzial. Mittelfristige Treiber bleiben unverändert intakt.
- Industriemetalle profitierten zuletzt von einem knappen Angebot. Steigende Lagerbestände begrenzen jedoch kurzfristig das weitere Aufwärtspotenzial.
Währungen
- Der Dollar-Index ist zuletzt auf den niedrigsten Stand seit März 2022 gefallen.
- Solange Trump innen- und außenpolitisch auf Konfrontationskurs bleibt, wird der Dollar vorrausichtlich weiter nachgeben.
- Beim zuletzt schwächelnden japanischen Yen könnte es bald zu einer stützenden Intervention kommen. Die strukturellen Probleme wird dies aber nicht lösen.


