Volkswirtschaft
- Die Frühindikatoren deuten auf einen guten Jahresstart für die Eurozone hin. Die Eskalation des Iran-Konflikts birgt jedoch Gefahren.
- Aufgrund des anhaltenden Inflationsdrucks im Dienstleistungssektor kann die Bank of England den Leitzins nur langsam senken.
- Das US-Wachstum hat sich zuletzt etwas abgeschwächt. Im Vorfeld der Zwischenwahlen im November wird Trump aber nichts anbrennen lassen.
Aktien
- Im Februar erreichten globale Leitindizes neue Rekordstände, mit Ausnahme der USA, wo die Misere im Technologiesektor die Performance bremste.
- Dennoch hat sich das Marktbild für Aktien im Februar deutlich abgekühlt. Wir haben unser Übergewicht daher etwas reduziert.
- Mittelfristig bleibt unser Ausblick auf Aktien aber weiterhin positiv – trotz der eskalierenden Lage im Mittleren Osten.
Anleihen
- Steigende Ölpreise und eine anziehende Weltkonjunktur suggerieren geringes Renditepotenzial von Staatsanleihen.
- Real und aus Euro-Perspektive bleibt die Anlageklasse unattraktiv.
- Im Zuge einer erhöhten Marktfragilität haben sich zuletzt auch die Credit Spreads leicht ausgeweitet. Dennoch handeln diese historisch eng.
Alternative Investments / Rohstoffe
- Der Ölpreis bleibt kurzfristig aufgrund anhaltender Spannungen zwischen den USA und dem Iran gestützt.
- Der Goldpreis setzte seine Aufwärtsbewegung nach der Korrektur Ende Januar, gestützt durch geopolitische Risiken, weiter fort.
- Industriemetalle profitierten zuletzt von erneuter Zollangst. Erhöhte Lagerbestände bei Kupfer mahnen kurzfristig jedoch weiter zur Vorsicht.
Währungen
- Der US-Dollar hat sich zuletzt gegenüber dem Euro etwas erholt.
- Mit Ausnahme von steigenden Ölpreisen spricht mittelfristig aber wenig für den Dollar. Die Abwertung des Dollars dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen, aber deutlich geringer ausfallen als 2025.
- Angesichts der globalen Unsicherheiten erklimmt der Schweizer Franke neue Allzeithochs.

