Kompakter Ausblick auf Kapitalmärkte, Volkswirtschaft, Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen. Jeden Monat neu.

Kapitalmärkte - Horizonte Handout | 03. Mär 2026

Horizonte Handout März 2026

Lesedauer: 25 MIN

Volkswirtschaft

  • Die Frühindikatoren deuten auf einen guten Jahresstart für die Eurozone hin. Die Eskalation des Iran-Konflikts birgt jedoch Gefahren.
  • Aufgrund des anhaltenden Inflationsdrucks im Dienstleistungssektor kann die Bank of England den Leitzins nur langsam senken.
  • Das US-Wachstum hat sich zuletzt etwas abgeschwächt. Im Vorfeld der Zwischenwahlen im November wird Trump aber nichts anbrennen lassen.

Aktien

  • Im Februar erreichten globale Leitindizes neue Rekordstände, mit Ausnahme der USA, wo die Misere im Technologiesektor die Performance bremste.
  • Dennoch hat sich das Marktbild für Aktien im Februar deutlich abgekühlt. Wir haben unser Übergewicht daher etwas reduziert.
  • Mittelfristig bleibt unser Ausblick auf Aktien aber weiterhin positiv – trotz der eskalierenden Lage im Mittleren Osten.

Anleihen

  • Steigende Ölpreise und eine anziehende Weltkonjunktur suggerieren geringes Renditepotenzial von Staatsanleihen.
  • Real und aus Euro-Perspektive bleibt die Anlageklasse unattraktiv.
  • Im Zuge einer erhöhten Marktfragilität haben sich zuletzt auch die Credit Spreads leicht ausgeweitet. Dennoch handeln diese historisch eng.

Alternative Investments / Rohstoffe

  • Der Ölpreis bleibt kurzfristig aufgrund anhaltender Spannungen zwischen den USA und dem Iran gestützt.
  • Der Goldpreis setzte seine Aufwärtsbewegung nach der Korrektur Ende Januar, gestützt durch geopolitische Risiken, weiter fort.
  • Industriemetalle profitierten zuletzt von erneuter Zollangst. Erhöhte Lagerbestände bei Kupfer mahnen kurzfristig jedoch weiter zur Vorsicht.

Währungen

  • Der US-Dollar hat sich zuletzt gegenüber dem Euro etwas erholt.
  • Mit Ausnahme von steigenden Ölpreisen spricht mittelfristig aber wenig für den Dollar. Die Abwertung des Dollars dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen, aber deutlich geringer ausfallen als 2025.
  • Angesichts der globalen Unsicherheiten erklimmt der Schweizer Franke neue Allzeithochs.