Ungeachtet externer Belastungen, wie etwa durch die US-Zölle, verzeichnete die Wirtschaft der Eurozone im Jahr 2025 ein solides Wachstum von 1,5 %, welches sich auch in diesem Jahr fortsetzen dürfte. Gestützt wird dieser positive Ausblick durch die Geldpolitik der EZB, einen robusten Arbeitsmarkt sowie fiskalische Impulse aus Deutschland, weshalb die Zentralbank ihren Leitzins zuletzt unverändert bei 2,0 % beließ. In den Vereinigten Staaten kämpft die Notenbank Fed indes weiter mit einer hohen Inflationsrate, auch wenn sich der Arbeitsmarkt widerstandsfähiger als erwartet präsentierte. Für Bewegung am Devisenmarkt sorgte die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Chef, die den US-Dollar kurzzeitig stärkte und den EUR/USD-Kurs von seinen Hochs über 1,20 zurückholte.


