Über uns

Über 1.500 Mitarbeiter stehen unseren Kunden mit erstklassigem Service und hohem Know-how in vier Geschäftsbereichen zur Verfügung.

VIER GESCHÄFTSBEREICHE

Wir begleiten vermögende Privatanleger und Familien – die Betreuung erfolgt häufig auch generationenübergreifend. Dies ist eine komplexe und verantwortungsvolle Aufgabe, der wir uns mit ausgewiesener Kompetenz und Kontinuität in der Beratung annehmen. Über ein chancenorientiertes Risikomanagement tragen wir dazu bei, das Vermögen unserer Kunden zu erhalten und zu mehren.

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Wealth Management

Im Asset Management bieten wir privaten und institutionellen Anlegern innovative Anlagekonzepte und professionelle Risikomanagementstrategien. Unsere Investmentexperten entwickeln Lösungen, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind und dem jeweiligen Rendite-, Risiko- und Liquiditätsziel Rechnung tragen.

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Asset Management

Im Fokus des breit aufgestellten Investment Banking steht das Dienstleistungs- und Kundengeschäft in den Bereichen Equities und Financial Markets. Unser Research analysiert über 600 europäische Aktienwerte, darüber hinaus begleiten wir Börsengänge, Kapitalerhöhungen sowie Sondertransaktionen und beraten bei Fusionen und Unternehmensübernahmen.

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Investment Banking

Mittelständische Unternehmen beraten wir bei der Auswahl und Umsetzung optimaler Finanzierungsstrukturen und bieten in ausgewählten Bereichen individuelle Beratung. Besonderes Know-how halten wir in Spezialsegmenten wie Schifffahrt, Infrastructure & Energy und Structured Finance vor.

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Corporate Banking

Daten & Fakten

Die persönliche Haftung der Inhaber gewährleistet eine besondere Unabhängigkeit von Konzerninteressen, ein strenges Risikomanagement sowie Kontinuität in der Unternehmensführung. In den über 425 Jahren seiner Existenz wurde Berenberg gerade einmal von 38 persönlich haftenden Gesellschaftern geführt. Heute stehen mit Dr. Hans-Walter Peters (Sprecher) und Hendrik Riehmer zwei langjährige „Berenberger“ an der Spitze des Unternehmens.

Stimmrechtsanteile:

  • 30,4 % Familie v. Berenberg 
  • 26,1 % PetRie Beteiligungsgesellschaft mbH (Dr. Hans-Walter Peters (GF) und Hendrik Riehmer) und Dr. Hans-Walter Peters
  • 1,5 % Ehemalige phG 
  • 15,0 % Erbprinz zu Fürstenberg
  • 15,0 % Jan Philipp Reemtsma
  • 12,0 % Compagnie du Bois Sauvage
Gesellschafter
Ausgewählte Kennziffern 20122013201420152016
Jahresüberschussin Mio. Euro606640104161
Bilanzsummein Mrd. Euro4,34,54,54,74,7
Eigenmittelin Mio. Euro221223219234265
Eigenkapitalrendite (vor Steuern)in %43,846,928,867,395,8
Aufwands-Ertrags-Relationin %76,578,185,772,263,9
Verwaltetes Vermögen inkl. Tochtergesellschaftenin Mrd. Euro28,230,136,140,140,7
Mitarbeiter inkl. Tochtergesellschaften 1.1161.1471.2501.3311.506

Finanzberichterstattung

Kennzahlen

Das Angebot unseres Hauses wird ergänzt durch eine Reihe von Spezialdienstleistungen, die wir über eigene Einheiten oder Tochtergesellschaften anbieten. Dazu gehören:

Berenberg Asset Management ist in den USA von der US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) als Investment Advisor zugelassen. Hauptsitz der Gesellschaft ist Chicago. 

Berenberg Asset Management bietet institutionellen Investoren in den USA einzigartige Investmentstrategien mit einem streng risikokontrollierten Ansatz. Das Angebot für institutionelle Investoren umfasst Overlay-Strategien zur systematischen Absicherung von Währungs-, Zins-, Aktien- und Rohstoffrisiken, volatilitätsbasierte Strategien zur Generierung marktunabhängiger Erträge und quantitative Selektionsstrategien sowohl für Aktien als auch für Anleihen. Berenberg Asset Management bietet herausragendes Expertenwissen für Investment- und Risikomanagement-Lösungen und verfügt über langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit globalen Geschäftspartnern. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Berenberg.

 

Berenberg Capital Markets wurde Ende 2011 in Boston, Massachusetts (USA), als von der US-Finanzmarkt-Regulierungsbehörde FINRA zugelassene Investmentbank gegründet, die Beratungs- und Ausführungsdienste für institutionelle Anleger in den USA erbringt. 

Berenberg Capital Markets vermarktet das Aktienresearch von Berenberg in den USA als dritte Partei. Die Berenberg Gruppe ist zum Vertrieb von paneuropäischen Unternehmensaktien sowie zur Teilnahme an Privatplatzierungen paneuropäischer Anleihen berechtigt. Die Kundenaufträge werden an die internationale Tochtergesellschaft, Berenberg, zur Ausführung an den lokalen Märkten weitergeleitet. Berenberg Capital Markets LLC ist denselben Leitlinien wie die Muttergesellschaft verpflichtet und strebt langfristige Geschäftsbeziehungen mit seinen Kunden auf der Basis von Integrität, Unabhängigkeit
und hoher Servicequalität an. Berenberg Capital Markets LLC ist Mitglied der FINRA und SIPC in den USA, sowie eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Berenberg.

 

 

Berenberg Bank (Schweiz) AG ist eine stark wachsende Vollbank mit Hauptsitz in Zürich und einer Niederlassung in Genf

Schweizer Banken haben im Private Banking eine lange Tradition. Die Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen sind seit jeher über alle Grenzen bekannt. Dies erklärt, warum heute 25 Prozent des weltweiten privaten und institutionellen Vermögens in der Schweiz verwaltet werden. Berenberg (Schweiz) hat auf diesem Gebiet ihren festen Platz: Investmentberatung und Vermögensverwaltung sind die Säulen ihrer Tätigkeit, eine objektive und professionelle Arbeitsweise, Diskretion und Individualität zählen zu den Werten, die ihre Kunden von ihr erwarten dürfen.


 

Standorte

USA EUROPA

Hamburg


Neuer Jungfernstieg 20
20354 Hamburg
Deutschland

Telefon +49 40 350 60-0
Fax +49 40 350 60-900



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Boston

Berenberg Capital Markets LLC
Peter Nichols
Tel. +1 646 445-7200


255 State Street
Boston MA 02109
USA

Telefon +1 617 292-8200
Fax +1 617 292-8250



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Chicago

Berenberg Asset Management LLC
Donald Feeney
Tel. +1 312-754-6050
donald.feeney@berenberg-am.com


330 North Wabash, 39th Floor
60611 Chicago, Illinois
USA

Telefon +1 312-754-6050
Fax



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Düsseldorf

Leiter Wealth Management Düsseldorf
Michael Engelhardt
Cecilienallee 10
40474 Düsseldorf
+49 211 54 07 28-0
michael.engelhardt@berenberg.de


Leiter Investment Banking Düsseldorf
Jörg Bunse
Cecilienallee 4
40474 Düsseldorf
+49 211 54 07 28-44
joerg.bunse@berenberg.com



Telefon +49 211 54 07 28-0
Fax +49 211 54 07 28-28



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Frankfurt

Niederlassungsleiter Wealth Management
Lars Andersen
Tel. +49 69 91 30 90-350


Niederlassungsleiter Investment Banking
Oliver Diehl
Tel. +49 69 91 30 90-730oliver.diehl@berenberg.com


Bockenheimer Landstraße 25
60325 Frankfurt am Main
Deutschland

Telefon +49 69 91 30 90-0
Fax +49 69 91 30 90-55



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Genf

Niederlassungsleiterin
Vanessa Skoura
Tel. +41 22 308 59-10
vanessa.skoura@berenberg.ch


29, Quai du Mont-Blanc
1201 Genf
Schweiz

Telefon +41 22 308 59-00
Fax +41 22 308 59-20



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London

Niederlassungsleiter
David Mortlock
Tel. +44 20 3207-7800
david.mortlock@berenberg.com


60 Threadneedle Street
London EC2R 8HP
Großbritannien

Telefon +44 20 3207-7800
Fax +44 20 3207-7900



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Luxemburg

Niederlassungsleiter
Harald Wörister
Tel. +352 46 63 80-1
harald.woerister@berenberg.lu


17, Rue de Flaxweiler
6776 Grevenmacher
Luxemburg

Telefon +352 46 63 80-1
Fax +352 46 63 86



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München

Niederlassungsleiter
Hans Wöll
Tel. +49 89 25 55 12-100
hans.woell@berenberg.de


Maximilianstraße 30
80539 München
Deutschland

Telefon +49 89 25 55 12-0
Fax +49 89 25 55 12-200



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Münster

Niederlassungsleiter
Ludger Hoppe
Tel. +49 251 98 29 56-10
ludger.hoppe@berenberg.de


Spiekerhof 26
48143 Münster
Deutschland

Telefon +49 251 98 29 56-0
Fax +49 251 98 29 56-15



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New York

Berenberg Capital Markets LLC
Peter Nichols
Tel. +1 646 445-7200
peter.nichols@berenberg-us.com


712 Fifth Avenue, 41st Floor
New York, NY 10019
USA

Telefon +1 646 445-7200
Fax +1 646 445-7210



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Paris

Niederlassungsleiterin
Dalila Farigoule
Tel. +33 1 5844-9510
dalila.farigoule@berenberg.com


48, avenue Victor Hugo
75116 Paris
Frankreich

Telefon +33 1 58 44 95-00
Fax +33 1 58 44 95-01



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San Francisco

Berenberg Capital Markets LLC
European Equity Sales

Emily Mouret
Tel. +1 415 802-2525
emily.mouret@berenberg-us.com


One Market Street, Spear Tower Suite 3500
San Francisco, CA 94105
USA

Telefon +1 415-802-2520
Fax



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Stuttgart

Stefan Böhmerle
Tel. +49 711 490 44 90-10
stefan.boehmerle@berenberg.de


Bolzstraße 8
70173 Stuttgart
Deutschland

Telefon +49 711 490 44 90-0
Fax +49 711 490 44 90-90



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Wien

Niederlassungsleiter
Dr. Robert Hengl
Tel. +43 1 22 757-22
robert.hengl@berenberg.com

Asset Management
Mag. Harald Sandner
Tel. +43 1 227 57-50
harald.sandner@berenberg.com


Schottenring 12, 1. DG
1010 Wien
Österreich

Telefon +43 1 227 57-0
Fax +43 1 227 57-57



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Zürich Berenberg Bank Schweiz AG

Leiter
Dr. Peter Raskin
Tel. +41 44 284-2020


Kreuzstrasse 5
8008 Zürich
Schweiz

Telefon +41 44 284-2020
Fax +41 44 284-2022



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Verantwortungsvolles Handeln

Der Wille, uns ständig weiterzuentwickeln, ohne unsere historischen Wurzeln zu vergessen, hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Zu mehr als einer Bank, zu einem Beratungshaus und zuverlässigen Partner, der seinen Kunden mit Vernunft, Respekt, Weitblick und Wissen begegnet. Oder kurz gesagt: Verantwortungsvolles Handeln ist unser Prinzip.

Verantwortungsvolles Handeln ist bestimmt von Vernunft

Seit der Gründung vor über 425 Jahren wird Berenberg von persönlich haftenden Gesellschaftern geleitet – ein Prinzip, das heute Grundstein für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist. Wer persönlich haftet, lässt sich nicht von schnellen Erfolgen und Emotionen leiten – sondern agiert von Vernunft geprägt. Die hohe Verlässlichkeit unseres Handelns spiegelt sich auch in der Unternehmensführung wider: Seit 1590 hatte Berenberg lediglich 38 persönlich haftende Gesellschafter. Denn nicht Quartalszahlen bestimmen seit jeher unser Handeln, sondern langfristiges Denken. Wir spekulieren nicht mit den Einlagen unserer Kunden, sondern legen sie ungewöhnlich konservativ an.

Berenberg steht für ehrliche und offene Beratung. So bringen wir den Mut auf, ein Geschäft auch abzulehnen, wenn wir nicht von dessen Nutzen für den Kunden überzeugt sind. Für uns zählt der langfristige Erfolg an der Seite unserer Kunden.

Vernunft

Verantwortungsvolles Handeln heisst, Kunden Respekt entgegenzubringen

Uns beeindruckt, was unsere Kunden geleistet haben. Daher begleiten wir sie bei dem Ausbau ihres Erfolges, der Realisierung von Vorhaben und der Lösung von Problemen stets mit dem angemessenen Respekt. Als kompetenter Ansprechpartner und langjähriger Dienstleister.

Unsere Mitarbeiter stehen ihren Kunden mit einer individuellen Beratung zur Seite, die ganzheitlich die verschiedenen geschäftlichen und persönlichen Ziele berücksichtigt. Ob bei der Betreuung des Vermögens, der unabhängigen Beratung in Immobilienangelegenheiten, bei Finanzierungsfragen, beim Kauf oder Verkauf von Unternehmen, bei einem Börsengang oder einer Kapitalerhöhung. Wir engagieren uns in all den Bereichen, in denen wir davon überzeugt sind, für unsere Kunden Besonderes zu leisten. Das ist unsere Stärke.

Respekt

Verantwortungsvolles Handeln braucht Weitblick

Berenberg wurde 1590 in Hamburg gegründet und war schon immer international tätig. Schließlich ist hanseatisches Denken nicht nur in Hamburg gefragt, sondern auf der ganzen Welt. Bereits 1833 gründeten wir eine Tochtergesellschaft in Boston – der Hafenstadt, in der wir 2011 erneut eine Firma eröffneten. Eine starke Präsenz haben wir neben dem Stammsitz in Hamburg in den letzten Jahren in den Finanzzentren Frankfurt, London, New York und Zürich aufgebaut. 

Mit insgesamt über 1.500 Mitarbeitern ist Berenberg heute an 16 Standorten in Europa und Amerika vertreten.
Durch die Ausweitung der Geschäftsfelder Wealth Management, Asset Management, Investment Banking und Corporate Banking ist Berenberg sicher und zukunftsfähig aufgestellt und dadurch seinen Kunden ein verlässlicher Partner. Durch die hohe Kompetenz und breite Ausrichtung können wir unseren Kunden zusätzlich wichtige Synergieeffekte liefern.

Weitblick

Verantwortungsvolles Handeln basiert auf Wissen

Umfassendes Wissen ist heute an den Kapitalmärkten unerlässlich. Berenberg investiert in erstklassiges Know-how. Unsere engagierten Berater setzen hier ihre fundierten und umfangreichen Kenntnisse ein – stets orientiert an den individuellen Anforderungen ihrer Kunden.

Mit 100 Aktienanalysten haben wir eines der größten Research-Teams in Europa aufgebaut. Unsere Portfoliomanager verwalten über 40 Mrd. Euro für private und institutionelle Anleger. Unsere Volkswirte analysieren die wirtschaftliche Entwicklung einzelner Staaten und sind gefragte Gesprächspartner von Politik und Medien. Und schließlich sorgen allein 280 hauseigene IT-Spezialisten für passgenaue und auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen.

Wissen

Engagement & Sponsoring

Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung hat in unserem Unternehmen eine lange Tradition, die sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Auch heute hat sie einen großen Stellenwert für uns.

Berenberg engagiert sich seit vielen Jahren im Golfsport. Von 2010 bis 2013 hat die Bank mit den Berenberg Masters ein vielbeachtetes Turnier der European Senior Tour als Hauptsponsor begleitet. Seit 2014 ist die Bank Hauptsponsor der Berenberg Gary Player Invitationals in England und den USA und Premium-Partner der Porsche European Open. Darüber hinaus hat Berenberg ein hochkarätiges Markenbotschafter-Programm aufgestellt.

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Golf

Polo  – Das „Spiel der Koenige“
Polo wird wegen der aktiven Spieler insbesondere des britischen Königshauses oft das „Spiel der Könige“ genannt. Es ist aber auch eine faszinierende Sportart, die immer mehr Fans in ihren Bann zieht.
Seit 2001 ist Berenberg im Polosport als Sponsor aktiv. Das erste Turnier fand auf dem Gelände des Hamburger Polo Clubs in Klein Flottbek statt. Seitdem war Berenberg Hauptsponsor von zahlreichen Turnieren in Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart, Donaueschingen und Klosters (Schweiz). 2015 hat man auch das Patronat über die Berenberg German Polo Masters auf Sylt übernommen, das wohl bekannteste deutsche Poloturnier.

Polo

Berenberg  Bank Stiftung von 1990
Mäzenatisches Engagement hat in Hamburger Familien und Unternehmen Tradition; nicht ohne Grund gilt Hamburg als Stiftungshauptstadt in Deutschland. Berenberg hat in seiner langjährigen Geschichte zahlreiche Initiativen unterstützt. Kulturelle Vielfalt und ein reges Geistesleben sind als wesentliche Standortfaktoren einer lebendigen Stadt unverzichtbar und brauchen qualifizierten und talentierten Nachwuchs.
Deshalb haben die Inhaber der Bank zum 400-jährigen Jubiläum der Firma die Berenberg Bank Stiftung gegründet. Sie will als Partner von Kunst und Kultur mit ihrer gemeinnützigen Arbeit einen Beitrag zur Attraktivität Hamburgs leisten. Im Mittelpunkt steht die Förderung junger und begabter Künstler. 

Berenberg Kulturpreis
Die Stiftung vergibt jährlich den mit 15.000 Euro dotierten Berenberg Kulturpreis an Künstler oder Ensembles, Projekte und Institutionen. Berücksichtigt wird das ganze Spektrum kultureller Aktivitäten: Bildende und Darstellende Künste, Literatur, Musik und Film. 70 junge Künstlerinnen und Künstler hat die Stiftung bisher gefördert.

Berenberg Stipendium 
Darüber hinaus fördert die Stiftung Künstler oder Künstlergruppen durch die Vergabe von Stipendien. Sie sollen der künstlerischen Entwicklung begabter Nachwuchstalente dienen.

Download Stiftungsbroschüre
Link Jubiläumsfilm

Berenberg Bank Stiftung

Im Jahre 2007 entstand aus dem Kreis der Mitarbeiter von Deutschlands ältester Privatbank die Initiative „BerenbergKids“. Die Mitarbeiter wollten ihnen zuteil gewordene oder selbst erarbeitete Privilegien wie eine fundierte Ausbildung, finanzielle Sicherheit oder ein weit verzweigtes Netzwerk einsetzen, um sozial benachteiligten sowie bedürftigen Kindern und Jugendlichen zu helfen. 
Der große Erfolg und das anhaltende Engagement der Mitarbeiter haben die Partner der Bank dazu veranlasst, die Initiative in eine Stiftung zu überführen und somit Ende 2009 die „BerenbergKids Stiftung“ ins Leben gerufen. 

Der Schwerpunkt der BerenbergKids Stiftung liegt in der Unterstützung sozialer Einrichtungen und Organisationen sowie Schulen, überwiegend in Deutschland und England. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Bank führen wir Hilfsmaßnahmen durch und organisieren jedes Jahr eigene Projekte.
Kontaktieren Sie uns unter kids@berenberg.de, damit wir auch Ihre Idee für eine BerenbergKids-Veranstaltung unterstützen können.

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Berenberg Kids Stiftung

Gegründet 1590 –
Berenberg ist die zweitälteste Bank der Welt

Die Privatbank Berenberg führt ihren Ursprung auf das Jahr 1590 zurück. Sie ist damit nicht nur eine der ältesten Banken der Welt, sie hat in den letzten Jahren auch eine sehr dynamische Entwicklung genommen.

Die Reformation und der Weg an die Elbe
Die Geschichte der Berenbergs lässt sich bis ins ausgehende 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Familie stammt ursprünglich aus dem Bergischen Land. Auf dem Hof Groß-Berenberg wurde 1465 Thillmann Berenberg geboren. Schon von ihm ist bekannt, dass er mit Tuchen gehandelt hat. Sein Sohn Jan ging zunächst ins nahe Köln, zog Anfang des 16. Jahrhunderts aber weiter nach Lier, das vor den Toren Antwerpens liegt. Bereits im Jahre 1515 erwarb er dort als "Thillmans zon de Coelenaere" das Bürgerrecht.
Antwerpen bot ideale Handelsbedingungen.

Um 1550 war es die reichste und geschäftigste Stadt Europas; bis zu 500 Schiffe senkten und lichteten hier täglich ihre Anker. Es war die Zeit der großen Entdeckungen und damit der wirtschaftlichen Neuorientierung Europas nach Westen – und es war zugleich eine Epoche blutiger Glaubensauseinandersetzungen.

Im Jahre 1585 wurden die niederländischen Protestanten vor die Wahl gestellt, entweder zum katholischen Glauben überzutreten oder das Land zu verlassen, und wie Tausende ihrer Glaubensbrüder machten sich die protestantischen Berenbergs auf die Suche nach einer neuen Heimat. Sie fanden sie in Hamburg.

1465  REFORMATION UND DER WEG AN DIE ELBE

Firmengründung in Hamburg
1590, als Hans und Paul (II) Berenberg ihre Firma gründeten, lebten etwa 1.000 Niederländer in Hamburg. Die Stadt erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung, der maßgeblich von diesen Refugianten getragen wurde. Neben Handwerkern waren es vor allem in Handel und Finanzierung erfahrene Kaufleute.

Die Brüder Berenberg, die Tuchhandel und allgemeine Im- und Exportgeschäfte betrieben, waren offenbar strebsam und erfolgreich. 1594 finden sich ihre Namen in der Sammlungsliste der Niederländischen Armencasse, einer noch heute bestehenden Institution zur Unterstützung in Not geratener Schicksalsgenossen. Anfang des 17. Jahrhunderts waren von den 42 Firmen, die Umsätze über 100.000 Mark verzeichneten, 32 niederländischen Ursprungs. Die Brüder Berenberg standen an fünfzehnter und sechzehnter Stelle.

Anfangs waren die Niederländer in Hamburg noch gewissen Beschränkungen unterworfen. So war es Ausländern verboten, innerhalb der Stadtgrenzen mit anderen Ausländern Geschäfte zu tätigen. Viele Niederländer wurden daraufhin Bürger der Stadt, wozu Hans und Paul (II) Berenberg sich jedoch nicht entschließen konnten. 1604 erließ der Rat dann ein liberaleres Mandat, das Ausländern nun den freien Handel mit neuen Luxusgütern erlaubte, mit rheinischen Weinen etwa, ungarischem Kupfer, Indigo, Elefantenzähnen oder Gewürzen. Kurze Zeit später wurden die ausländischen Händler den Hamburger Bürgern sogar gleichgestellt - Hamburg betrieb eine recht pragmatische Politik.

1590  FIRMENGRÜNDUNG

Cornelius Berenberg wird Bürger Hamburgs

Im Dreißigjährigen Krieg, von 1618 bis 1648, der weite Teile des Deutschen Reiches und ganz besonders Norddeutschland verheerte, blieb die Stadt neutral.

Sie belieferte Freund und Feind, wurde zum Lagerhaus, Bankenplatz und Versammlungsort Europas und konnte ihren Wohlstand stetig vermehren.

Um 1660 nahm mit Cornelius Berenberg bereits die dritte Generation am Hamburger Wirtschaftsleben teil. Ohne seine niederländische Herkunft zu verleugnen, betrachtete er sich doch in erster Linie als Hamburger Kaufmann und leistete 1684 als erster Berenberg den Bürgereid. Damit eröffnete er den nachfolgenden Generationen die Möglichkeit, in allen öffentlichen Ämtern tätig zu werden. Anders als in anderen Städten waren die Regierungsgeschäfte nicht den alten Geschlechtern vorbehalten. Zugewanderte Familien konnten hier verhältnismäßig schnell in offizielle Funktionen eintreten, sofern sie über Vermögen verfügten und ein Haus besaßen.

Cornelius leitete die Firma ein halbes Jahrhundert. Er intensivierte den Warenhandel weit über die Grenzen Deutschlands hinaus, vertiefte die Beziehungen zu den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Portugal im Westen, zu Skandinavien im Norden, Russland im Osten und Oberitalien im Süden. Nützlich waren dabei die weit verzweigten verwandtschaftlichen Beziehungen, vor allem nach Lissabon und Livorno, wo sich - wie in Hamburg - wirtschaftlich bedeutende Kolonien von niederländischen Glaubensflüchtlingen angesiedelt hatten. Aus Livorno kamen italienische Seiden, Samt und andere Stoffe, vor allem aber war die dortige Kaufmannschaft die Brücke zum Orient mit seinem Reichtum an Gewürzen. Lissabon lieferte Kolonialerzeugnisse und kaufte aus Hamburg deutsche Manufakturwaren.

1660  CORNELIUS WIRD BÜRGER HAMBURGS

Vom Handelshaus zur Bank

In Ermangelung eines funktionierenden Bankensystems übernahmen die Kaufleute früher selbst die Finanzierung der Warengeschäfte.

Sie gewährten ihren Kunden Kredite und bevorschussten die Sendungen ihrer Lieferanten. Die Vielzahl der verschiedenen Währungen bot außerdem die Basis für ein umfangreiches Wechselgeschäft mit guten Verdienstmöglichkeiten. Auch Cornelius Berenberg mehrte sein im Handel erworbenes Vermögen durch die Übernahme von Geld- und Versicherungsgeschäften und betätigte sich zunehmend als Bankier.

Nach seinem Tod im Jahre 1711 übernahmen seine Söhne Johann (II) und Rudolph (III) Berenberg die Firma. 1735 wurde Rudolph (III) in den Rat der Stadt gewählt, die Firma daraufhin in "Johann und Herr Rudolph Berenberg" umbenannt – mit der Stellung als Ratsherr war eine besondere Bonität verbunden. Der hamburgische Handel belebte sich damals rasch. Als Antwort auf den preußischen Merkantilismus wurde Hamburg 1727 zum "porto transito" erklärt: Es verzichtete fast vollständig auf Durchfuhrzölle und wurde ein sich allen Räumen öffnender Freihafen.

Auch der Siebenjährige Krieg (1756-63), in den halb Europa einbezogen war, brachte der hamburgischen Wirtschaft wieder deutliche Vorteile und förderte sowohl den Warenhandel als auch das Kreditgeschäft. Durch den ständigen Geldbedarf der kriegführenden Nationen wurde eine ungeheure Geldzirkulation in Gang gebracht. Am Ende des Krieges ging nicht nur das Warengeschäft abrupt zurück. Auch das Wechselgeschäft brach zusammen und zahlreiche Banken und Firmen gingen in Konkurs. Auch die Berenberg´sche Firma geriet in Schwierigkeiten und musste durch die schnell eingerichtete Darlehenskasse, durch die der Rat der Stadt grundsätzlich gesunden Unternehmen über die vorübergehende Illiquidität hinweghalf, gestützt werden. Ihr wurde ein Siebtel des gesamten Kassenvolumens zur Verfügung gestellt, was wohl nur mit dem hohen Ansehen, das Firma und Familie in Hamburg genossen, zu erklären ist.

1711  VOM HANDELSHAUS ZUR BANK

Familienfremde Teilhaber - "Joh. Berenberg, Gossler & Co."

Im Jahre 1768 starb Senator Paul Berenberg (IV) kinderlos. Sein Bruder Johann, mit dem zusammen er die Firma geleitet hatte, verlor im selben Jahr den einzigen Sohn.

In 175 Jahren hatten fünf Generationen der Familie Berenberg der Firma ihren Namen gegeben und sie sehr erfolgreich dem Wandel der Zeit angepasst. Jetzt blieb als Erbin nur Johann Berenbergs einzige Tochter Elisabeth.

Um den Fortbestand der Firma auch über seinen Tod hinaus zu sichern, öffnete Johann Berenberg (III) sie für einen neuen Teilhaber. Er fand ihn in Johann Hinrich Gossler, dem Spross einer Hamburger Familie, die seit dem 14. Jahrhundert in Hamburg ansässig war. Gossler hatte im Hause Berenberg gelernt, war 1761 nach Cadiz gegangen, arbeitete dann in Frankreich und kam 1768 nach Hamburg zurück - ein erfahrener Kaufmann, der drei Fremdsprachen fließend beherrschte und vielseitige Kenntnisse und Interessen hatte. Er hielt um die Hand von Elisabeth Berenberg an, im Dezember 1768 heirateten sie und kurz darauf trat er als Partner in die Firma ein, die er nunmehr gemeinsam mit seinem Schwiegervater unter dem Namen "Johann Berenberg & Gossler" leitete, bis Johann Berenberg (II) 1772 starb.

Mit Johann Hinrich Gossler kam frische Kraft in das Unternehmen. Ohne den Warenhandel aufzugeben, förderte er den finanzwirtschaftlichen Zweig und konnte das Geschäft erheblich erweitern. Im Jahre 1788 nahm er einen neuen Partner auf: Ludwig Edwin Seyler, der ebenfalls in der Firma gelernt hatte und mit Gosslers ältester Tochter Anna Henriette verheiratet war.

1791 wurde der Name des Hauses in "Joh. Berenberg, Gossler & Co." geändert. Nach mehr als zweihundertjähriger Geschäftstätigkeit, in deren Verlauf mit den jeweiligen Inhabern stets auch der Name wechselte, hatte sich jetzt der Begriff der Firma gebildet; man erkannte den Wert, den der angesehene Name in sich trägt.

1768  FAMILIENFREMDE TEILHABER

Neue Aufgaben

Als "Discount and Acceptance House" erfreute sich Joh. Berenberg, Gossler & Co. weit über die Grenzen Hamburgs hinaus eines ausgezeichneten Rufes.

Schifffahrt und Versicherungswesen bildeten eine natürliche Ergänzung zum angestammten Geschäft. Als nach der Besetzung durch die französischen Revolutionsarmeen Amsterdam als Wechselplatz ausfiel, rückte Hamburg an seine Stelle. Den hanseatischen Häusern, den Geld-, Fonds- und Wechselmaklern sowie den Merchant-Bankern wie Joh. Berenberg, Gossler & Co. boten sich damit neue Tätigkeitsfelder.

Zu den privatwirtschaftlichen Aufgaben der Merchant-Banker gesellte sich in zunehmendem Maße auch die Geldbeschaffung für Regierungsstellen. England - darauf bedacht, die von der Französischen Revolution ausgelösten Unruhen von sich fern zu halten - stellte Mittel zur Verfügung, mit denen es Preußen und vor allem Österreich gegen Frankreich unterstützte. Der Transfer wurde über Hamburger, Wiener und Frankfurter Bankiers abgewickelt - ein Teil dieser Geschäfte entfiel auch auf Joh. Berenberg, Gossler & Co.

Johann Hinrich Gossler hat diese sehr erfolgreichen Jahre um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert nicht mehr erlebt. Er war 1790 im Alter von nur 52 Jahren gestorben. Sein Sohn Johann Heinrich trat 1798 in die Firma ein.

Im November 1806 besetzten die napoleonischen Truppen auch Hamburg. Die Verfügung der Kontinentalsperre traf die Stadt schwer. Das Wirtschaftsleben siechte für Jahre dahin. Über die kleinen schleswig-holsteinischen Hafenplätze Glücksburg und Tönning als Ausweichquartier ließ sich der Handel nur notdürftig aufrechterhalten. Nach dem Ende der Freiheitskriege erholte die Stadt sich jedoch erstaunlich rasch, zumal England großzügige Kredite gewährte. Großbritannien, von jeher ein wichtiger Partner, nahm fortan für die Wirtschaft der Hansestadt ständig an Bedeutung zu, die Beziehungen zu den kontinentalen Ländern traten dagegen zurück. Neu kam der Verkehr mit den jungen südamerikanischen Staaten und vor allem mit Nordamerika hinzu.

1798  NEUE AUFGABEN

Dependance in der Neuen Welt

Johann Heinrich Gossler (II) wurde 1821 Mitglied des Rates der Stadtrepublik.

Seine Generation führte alle jene Reformen durch, die der Stadt Hamburg ermöglichten, ihre führende Rolle als Wirtschafts- und Finanzplatz auch im 19. Jahrhundert zu bewahren und auszubauen.

Der Senator erkannte frühzeitig den Wert guter Verbindungen zu den aufstrebenden Vereinigten Staaten. 1828 schickte er seinen ältesten Sohn, Johann Heinrich Gossler (III), nach Boston. Zur Nutzung der dortigen Verbindungen errichtete dieser gemeinsam mit einem anderen jungen Deutschen die Firma Gossler & Knorre, Boston. Nacheinander traten seine Brüder, später die Söhne und Neffen, für einige Jahre in die Leitung dieses Unternehmens ein. Unter dem Namen Gossler & Co. spielte es zusammen mit seiner Niederlassung in New York bis zum Jahre 1902 eine wichtige Rolle in den Geschäften des Hamburger Stammhauses.

In Boston heiratete Johann Heinrich Gossler (III) im Jahre 1829 Mary Elizabeth Bray, Enkelin von Samuel Eliot, der sich um die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten verdient gemacht hatte. Ein Jahr später zog das Paar nach Hamburg, wo Johann Heinrich (III) in das Familienunternehmen eintrat. Nach dem Tod des Vaters, Senator Johann Heinrich Gossler (II), im Jahr 1842 führte er mit seinem Bruder Wilhelm die Firma fort, die sich in immer stärkerem Maße zum Bankhaus entwickelte.

1828  DEPENDANCE IN DER NEUEN WELT

Das Bankhaus in der Gründerzeit
Der Handel in der Hansestadt blühte. Die zunehmende Bedeutung von Schifffahrt und Industrie fand ihren Niederschlag in der Gründung zahlreicher neuer Aktiengesellschaften.

Joh. Berenberg, Gossler & Co. gehörte in diesen Jahren zu den Gründern der Hapag (1847), des Norddeutschen Lloyd (1857), der Ilseder Hütte (1858), der Norddeutschen Versicherungs-AG (1857) und der Vereinsbank in Hamburg (1856). Aufgrund der Aktivitäten der Bank im Ausland wurde sie u. a. Gründungsaktionär der Bergens Privatbank in Bergen (1855), der Hongkong and Shanghai Banking Corporation HSBC (1865), der Den Danske Landmandsbank in Kopenhagen (1871) und der Svenska Handelsbanken Stockholm (1871).

In Verbundenheit mit seinen großmütterlichen Vorfahren gab Johann Heinrich Gossler seinem ältesten Sohn die Vornamen Johann Berenberg - genannt wurde er John B. Im Jahre 1864 trat John B. Gossler als Teilhaber in das Bankhaus ein. Der Hamburger Senat genehmigte 1880 die Änderung des Familiennamens in Berenberg-Gossler. Zum Zeitpunkt der Reichsgründung 1871 war John B. seit sechs Jahren Partner des Bankhauses. In der Kaufmannschaft der Hansestädte Hamburg und Bremen bestanden erhebliche Vorbehalte gegen die mit der Reichsgründung verbundenen handelspolitischen Konsequenzen. So entbrannte ein langwieriger Kampf um den schließlich 1888 vollendeten Zollanschluss Hamburgs an das Deutsche Reich.

Im Gegensatz zu vielen seiner Standesgenossen verfocht John Berenberg-Gossler energisch die Sache der Zolleinheit, verbunden mit der Planung eines Freihafens für Hamburg. In Anerkennung hier erworbener Verdienste erhielt er 1889 den preußischen Adel. 1910 folgte die Erhebung in den preußischen erblichen Freiherrnstand, geknüpft an den Besitz des Familiengutes Niendorf, das in ein Fideikommiss umgewandelt wurde.

Während man sich in Hamburg über diese Erhebung in den Adelsstand mokierte (Bürgermeister Burchard: "Ein Hamburger Kaufmann kann überhaupt nicht erhoben werden.") und sich auch die eigene Familie Gedanken machte (Johns Schwester Susanne Amsinck: "Aber John, unser guter Name!"), war der Titel außerhalb Hamburgs wohl eher von Vorteil.

Für Joh. Berenberg, Gossler & Co. waren die Gründerjahre sehr erfolgreich, und um die Jahrhundertwende erreichte das Haus eine Kapitalkraft, die es ihm ermöglichte, die an Wirtschafts- und Bankenkrisen reiche Zeit bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs gänzlich unbeschadet zu überstehen.

1847  DAS BANKHAUS IN DER GRÜNDERZEIT

Zwei Weltkriege

Die Firma, der Besitz in Niendorf sowie der Titel gingen 1913 nach dem Tod von John Freiherr v. Berenberg-Gossler auf dessen Sohn und Partner Cornelius (III) über.

Diesem fiel die schwere Aufgabe zu, das Unternehmen durch zwei Weltkriege zu steuern und den Wiederaufbau zu leiten. Die Wirtschaft kam nach 1918 zwar zunächst wieder in Gang, doch führten die Inflation, die 1923 ihren Höhepunkt erreichte, sowie die Deflation und die sich daran anschließende Weltwirtschaftskrise von 1929/30 zu ständig neuen, schwersten Belastungen.

Im Kreditgewerbe kam es zu einer Welle von Fusionen und Geschäftsaufgaben. Cornelius suchte 1930 die Zusammenarbeit mit einem stärkeren Institut. Dieses fand er in der befreundeten Darmstädter und Nationalbank (Danatbank), doch als 1931 die deutsche Bankenkrise eskalierte, ging die gefährdete Danatbank selbst auf Weisung der neu geschaffenen Bankenaufsicht in der Dresdner Bank auf. Cornelius gelang es, seine Firma zur alleinigen freien Verfügung zurückzuerhalten und ihre Unabhängigkeit zu bewahren. Angesichts der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, in denen er keinen Raum mehr für eine traditionell im Außenhandel engagierte Bank sah, beschloss er 1932, sein Haus aus dem aktiven Bankgeschäft zurückzuziehen.

Die Firma Joh. Berenberg, Gossler & Co. überstand die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft als Holdinggesellschaft, in der die Beteiligungen der Firma zusammengefasst wurden, u. a. an zwei kleineren Privatbanken, die vornehmlich im Vermögensverwaltungsgeschäft tätig waren. Zahlreiche Tagebucheintragungen belegen, dass Cornelius Freiherr v. Berenberg-Gossler den Nationalsozialismus entschieden ablehnte. Nach der Annexion des Sudetenlandes und dem Anschluss Österreichs schrieb er 1938: "Lieber ein kleiner, anständig geführter Staat als ein solch großes Reich, wie Deutschland es heute ist, ohne Recht und Anstand, mit einer Regierung von Räubern und Mördern."

Er unterstützte bedrohte Geschäftsfreunde und Bekannte, einigen konnte er zur Flucht verhelfen. Am 3. Mai 1945, als englische Truppen in Hamburg einmarschierten, schrieb der 71-jährige in sein Tagebuch: "Nun heißt es, mit den Folgen des Krieges fertig zu werden und allmählich zu versuchen, den Kindern bei dem Aufbau ihrer Zukunft zu helfen."

1913  ZWEI WELTKRIEGE

Der Neubeginn

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beschlossen Cornelius Freiherr v. Berenberg-Gossler und sein Sohn Heinrich, der bereits 1935 als Partner in die Firma eingetreten war, das aktive Bankgeschäft der seit mehr als 350 Jahren bestehenden Firma wieder aufzunehmen.

Im Zuge dessen wurde die Hamburger Filiale der Norddeutschen Kreditbank, Bremen, übernommen, da sich die Bremer, in Folge des Bizonengesetzes, davon trennen mussten. Im Gegenzug erhielt die Norddeutsche Kreditbank eine Beteiligung. Am 21. Juni 1948, dem Tage nach der Währungsreform, öffnete die alte Firma ihre Schalter im neuen Domizil am Alten Wall.

In den stürmischen Aufbaujahren fand Joh. Berenberg, Gossler & Co. ein weites Betätigungsfeld. Industrielle Wiederbelebung und der beginnende Außenhandel brachten einen großen Teil alter Kunden zurück und die Auslandsverbindungen früherer Jahre konnten schnell wieder aufgenommen werden. 1953 starb Cornelius Freiherr v. Berenberg-Gossler. Die Leitung der Firma lag nunmehr in den Händen von Heinrich Freiherr v. Berenberg-Gossler und August Rohdewald, bis dieser 1961 ausschied, um einer Berufung in den Vorstand der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Frankfurt am Main zu folgen. Die erfolgreiche Geschäftsentwicklung machte eine Erweiterung des Partnerkreises wünschenswert.

So trat 1961 Heinz A. Lessing und 1968 Joachim H. Wetzel, der der Bank seit 1952 angehörte, als persönlich haftende Gesellschafter in die Firma ein. Die Norddeutsche Kreditbank ist 1974 als Gesellschafter ausgetreten. Ein Anteil von 25 % wurde seitdem von der Norddeutschen Landesbank, Hannover, gehalten und 2010 von der PetRie Beteiligungsgesellschaft und der Familie zurückgekauft.

1948  DER NEUBEGINN

Berenberg – verantwortungsvolles Handeln aus Prinzip

Die persönliche Haftung der Inhaber gewährleistet eine besondere Unabhängigkeit von Konzerninteressen, ein strenges Risikomanagement sowie Kontinuität in der Unternehmensführung. In den 425 Jahren seiner Existenz wurde Berenberg gerade einmal von 38 persönlich haftenden Gesellschaftern geführt. Als unabhängige Privatbank fühlt sich Berenberg auch heute ausschließlich seinen Kunden verpflichtet.

Die hohe Qualität unserer Dienstleistungen wird regelmäßig in verschiedenen Rankings gelobt. Der Wille, uns ständig weiterzuentwickeln, ohne unsere historischen Wurzeln zu vernachlässigen, hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Zu mehr als einer Bank: zu einem Beratungshaus und zuverlässigen Partner, der seinen Kunden mit Vernunft, Respekt, Weitblick und Wissen begegnet. Oder kurz gesagt: Verantwortungsvolles Handeln ist unser Prinzip.

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