Volkswirtschaft
- Der Iran-Schock dämpft kurzzeitig die Weltkonjunktur. Es folgt eine schrittweise Rückkehr zu normalem Wachstum.
- In der Eurozone ist bis zum Herbst mit einer Stagflation zu rechnen, die US-Wirtschaft profitiert derweil weiter vom KI-Boom.
- Die Leitzinsen dürften zunächst stabil bleiben, sofern die Lage im Nahen Osten nicht erneut eskaliert und die Energiepreise nicht erneut anziehen.
Aktien
- Globale Leitindizes verbuchen 2026 erneut Kursgewinne, trotz Energie- und Zinsschocks.
- Starke Unternehmensgewinne, kombiniert mit strukturellen Faktoren, dürften Aktien auch über die kommenden Monate stützen.
- Volatilität dürfte Anlegern erhalten bleiben – nicht nur wegen der Lage am Golf. Energieaktien bleiben neben KInahen Sektoren essenzielle Portfoliobausteine.
Anleihen
- Nominal werden sichere Staatsanleihen wieder attraktiver, vorbehaltlich regionaler Unterschiede, erwarteter Inflation und Wechselkursschwankungen.
- Korrekturen bei europäischen Unternehmensanleihen könnten Einstiegschancen bieten, insbesondere im Hochzinssegment.
- Generell gilt: Inflation bleibt essenziell, sie frisst Teile der nominalen Erträge auf.
Alternative Investments / Rohstoffe
- Anhaltendes Angebotsdefizit dürfte Ölpreis auf erhöhtem Niveau halten – auch nachdem das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran unterzeichnet wurde.
- Strukturelle Treiber für Gold bleiben trotz fragilen Makroumfelds weiterhin intakt.
- Anhaltende Angebotsknappheit und strukturelle Faktoren dürfte Industriemetalle auch weiterhin stützen.
Währungen
- Der Euro verlor gegenüber dem Dollar gleich doppelt: Auf der einen Seite zeigte sich die US-Wirtschaft stark. Auf der anderen Seite litt Europa unter dem Energiepreisschock.
- Abwärtspotenzial des Yen dürfte limitiert sein. Zum einen hat die Bank of Japan jüngst den Leitzins angehoben. Zum anderen stützt das massive Fiskalpaket der Takaichi-Regierung.


