Kompakter Ausblick auf Kapitalmärkte, Volkswirtschaft, Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen. Jeden Monat neu.

Kapitalmärkte - Horizonte Handout | 03. Nov 2026

Horizonte Handout November 2026

Lesedauer: 25 MIN

Volkswirtschaft

  • Das US-Wirtschaftswachstum zeigt sich weiter sehr robust. Die Inflation bleibt aber hoch und könnte den Konsum dämpfen.
  • Europa hat derweil weiter mit hohen Energiepreisen zu kämpfen. Die Stimmung leidet darüber hinaus unter den Ausschreitungen in Frankreich.
  • Robuste Konjunkturdaten und weiterhin erhöhte Inflationsraten dürften die Notenbanken im Dezember zu weiteren Zinsanhebungen bewegen.

Aktien

  • Trotz zahlreicher Störfeuer und einer deutlichen Abkühlung des KI-Sentiments konnten US- und europäische Leitindizes größere Rücksetzer vermeiden. 
  • Die Kombination aus einer solider Berichtssaison, robusten Konjunkturdaten sowie saisonale Rückenwinde dürften Aktien weiterhin stützen. 
  • Gleichzeitig ist die Marktpositionierung eher vorsichtig – in Summe ein solides Gesamtbild für Aktien.

Anleihen

  • Die erhöhte Risikoaversion im Oktober führte zu deutlichen Kursgewinnen bei Staatsanleihen. 
  • Dennoch halten wir an unserem Untergewicht in Staatsanleihen fest. Strukturelle Faktoren dürften das Aufwärtspotenzial im Segment begrenzen. 
  • Unternehmensanleihen litten unter den Sorgen vor hohen KI-Investitionen, weshalb sich Spreads ausweiteten.

Alternative Investments / Rohstoffe

  • Hohe Frachtraten halten den Ölpreis trotz einer Erholung der Rohölexporte auf einem erhöhten Niveau. 
  • Der Goldpreis verzeichnete im Oktober trotz fallender Realrenditen und steigender ETF-Bestände einen weiteren Rücksetzer. Strukturelle Treiber bleiben jedoch intakt. 
  • Industriemetalle, allen voran Aluminium, litten unter einem größeren Angebot und einer schwächeren Nachfrage.

Währungen

  • Der US-Dollar bewegte sich nach der Stärke im September im abgelaufenen Monat insgesamt volatil seitwärts. 
  • Der Euro leidet derweil nicht nur unter den hohen Energiepreisen, sondern auch unter den Ausschreitungen und Marktverwerfungen in Frankreich. 
  • Nach einem volatilen September tendierte der Yen im Oktober überwiegend seitwärts.