Volkswirtschaft
- Das US-Wirtschaftswachstum zeigt sich weiter sehr robust. Die Inflation bleibt aber hoch und könnte den Konsum dämpfen.
- Europa hat derweil weiter mit hohen Energiepreisen zu kämpfen. Die Stimmung leidet darüber hinaus unter den Ausschreitungen in Frankreich.
- Robuste Konjunkturdaten und weiterhin erhöhte Inflationsraten dürften die Notenbanken im Dezember zu weiteren Zinsanhebungen bewegen.
Aktien
- Trotz zahlreicher Störfeuer und einer deutlichen Abkühlung des KI-Sentiments konnten US- und europäische Leitindizes größere Rücksetzer vermeiden.
- Die Kombination aus einer solider Berichtssaison, robusten Konjunkturdaten sowie saisonale Rückenwinde dürften Aktien weiterhin stützen.
- Gleichzeitig ist die Marktpositionierung eher vorsichtig – in Summe ein solides Gesamtbild für Aktien.
Anleihen
- Die erhöhte Risikoaversion im Oktober führte zu deutlichen Kursgewinnen bei Staatsanleihen.
- Dennoch halten wir an unserem Untergewicht in Staatsanleihen fest. Strukturelle Faktoren dürften das Aufwärtspotenzial im Segment begrenzen.
- Unternehmensanleihen litten unter den Sorgen vor hohen KI-Investitionen, weshalb sich Spreads ausweiteten.
Alternative Investments / Rohstoffe
- Hohe Frachtraten halten den Ölpreis trotz einer Erholung der Rohölexporte auf einem erhöhten Niveau.
- Der Goldpreis verzeichnete im Oktober trotz fallender Realrenditen und steigender ETF-Bestände einen weiteren Rücksetzer. Strukturelle Treiber bleiben jedoch intakt.
- Industriemetalle, allen voran Aluminium, litten unter einem größeren Angebot und einer schwächeren Nachfrage.
Währungen
- Der US-Dollar bewegte sich nach der Stärke im September im abgelaufenen Monat insgesamt volatil seitwärts.
- Der Euro leidet derweil nicht nur unter den hohen Energiepreisen, sondern auch unter den Ausschreitungen und Marktverwerfungen in Frankreich.
- Nach einem volatilen September tendierte der Yen im Oktober überwiegend seitwärts.

