Volkswirtschaft
- Die globale Konjunktur wird weiterhin durch die hohen Energiepreise belastet, zeigt sich aber insgesamt robuster als erwartet.
- Die Konjunkturindikatoren für die Eurozone deuten auf ein robustes drittes Quartal hin.
- In den USA ist es vor allem der Konsum der Verbraucher, der das Wirtschaftswachstum stützt. Die gestiegenen Energiepreise schmälern jedoch auch hier die Kaufkraft der Konsumenten.
Aktien
- Aktien trotzten dem Abverkauf am Rentenmarkt und performten im August solide.
- Wir halten an unserem Aktienübergewicht weiterhin fest. Denn die Datenlage auf Makro- und Unternehmens-ebene bleibt weiterhin stark.
- Wir haben aber unser Übergewicht mit Blick auf die nun etwas höhere Positionierung und der historisch schwächeren September-Saisonalität zuletzt marginal reduziert.
Anleihen
- Staatsanleihen, vor allem das lange Ende der Kurve, verloren im August an Wert. Zinsen stehen nun nahe ihrer 20J-Hochs.
- Steigende Staatsschulden, politische Risiken und eine robuste Konjunktur dürften auf dem Komplex weiterhin lasten.
- Unternehmensanleihen zeigen sich trotz Rekord-Neuemission robust: Spreads tendieren weiterhin nahe ihrer Tiefstände aus den letzten Monaten.
Alternative Investments / Rohstoffe
- Der Ölpreis steht nach wie vor im Zeichen der geopolitischen Spannungen. Das Angebot aus dem Golf bleibt derweil knapp.
- Anfänglicher Optimismus im Nahen Osten, ein schwächerer US-Arbeitsmarktbericht und stärkere Anleihekäufe durch das US-Treasury stützten Edelmetalle im August.
- Industriemetalle profitieren trotz des konjunkturell anspruchsvollen Umfelds von einem knappen Angebot.
Währungen
- Der US-Dollar schwächelt erneut. Trumps Politik bleibt unberechenbar, die Schulden steigen und Fed-Chef Warsh überzeugt die Märkte nicht.
- Die Konjunktur in der Eurozone überraschte zuletzt positiv. Die EZB steht davor, den Leitzins erneut anzuheben. Das stützt den Euro.
- Der japanische Yen wird derzeit durch Interventionen der BoJ und der Fed am Devisenmarkt gestützt.


