Volkswirtschaft
- Das US-Wirtschaftswachstum zeigt sich weiter sehr robust. Die Inflation bleibt aber hoch und könnte den Konsum dämpfen.
- Europa hat derweil weiter mit hohen Energiekosten zu kämpfen. Die Stimmung hat sich jedoch zuletzt wieder etwas aufgehellt.
- Robuste Konjunkturdaten und weiterhin erhöhte Inflations-raten könnten die Notenbanken schon bald zu weiteren Zins-anhebungen bewegen.
Aktien
- Trotz rasant steigender Renditen haben sich die Aktienmärkte im September widerstandsfähig gezeigt.
- Neben der Stärke der großen US-Tech-Unternehmen signalisieren die Frühindikatoren der ohnehin starken Wirtschaft eine anhaltend solide Dynamik.
- Zwar dürfte die Volatilität im Vorfeld der US-Zwischenwahlen erhöht bleiben, doch dürften stärkere Abverkäufe eher Chancen für Zukäufe bieten.
Anleihen
- Robuste Konjunkturdaten und zunehmend restriktive Notenbanken treiben Renditen auf Mehrjahreshochs.
- Durch die höheren Leitzinserwartungen stiegen die Renditen am kurzen Ende deutlich stärker und haben die Zinsstrukturkurve verflacht.
- Dank stabiler Konjunktur bleibt die Kreditnachfrage trotz steigender Zinsvolatilität robust und die Finanzierungs-bedingungen günstig.
Alternative Investments / Rohstoffe
- Keine nennenswerten Fortschritte am Golf ließen den Ölpreis (Brent) im September erneut deutlich ansteigen.
- Der Goldpreis gab seine Vormonatsgewinne im Zuge des rasanten Renditeanstiegs fast vollständig wieder ab. Strukturelle Treiber bleiben jedoch intakt.
- Industriemetallpreise, allen voran Kupfer, bleiben derweil durch ein knappes Angebot gestützt.
Währungen
- Der US-Dollar zeigte im Monatsverlauf aufgrund der falkenhaften Notenbank spürbare Stärke.
- Trotz Zinsanhebungen der EZB bleibt der Euro aufgrund anhaltender Stagflationsrisiken unter Druck. Politische und fiskalische Störfeuer in Frankreich helfen dabei nicht.
- Ohne eine ultra-restriktive Notenbankpolitik oder neue Kapitalflüsse nach Japan dürfte es der Yen schwer haben.


