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News

EZB ohne frische Impulse

Nachdem die Wertpapierankäufe und die längerfristigen Refinanzierungs­­möglichkeiten erst im Dezember weiter verlängert wurden, bestand für die EZB auf ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr kein Bedarf für weitere geldpolitische Impulse. Gleichzeitig wurde erneut die Flexibilität des Pandemienotfallprogramms (PEPP) hervorgehoben. Es muss weder voll ausgeschöpft werden, noch sei das aktuelle Volumen von 1.850 Mrd. Euro als Limit zu verstehen. Wenn nötig, könne das Programm jederzeit noch weiter aufgestockt werden. Bis zum 15.01.2021 hat die EZB im Rahmen von PEPP bereits in einem Umfang von 781…

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Ein Dollar-Crash steht nicht kurz bevor

Seit einiger Zeit prognostizieren wir eine Abschwächung des US-Dollars (The U.S. dollar to fall further, 6. August 2020). Wir betonen dabei aber, dass es einen himmelweiten Unterschied zwischen einer Abwertung des Dollars und einem Dollar-Crash gibt. Ein Blick auf die Geschichte legt nahe, dass Ängste vor einer Dollar-Krise ungerechtfertigt und übertrieben sind.

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42. Berenberg-Podcast „Schmiedings Blick“

Die Schwerpunktthemen dieser Ausgabe sind der Machtwechsel in Washington, das Verhältnis der USA zu Deutschland und Europa, der Wahlausgang um den CDU-Vorsitz und der Reformbedarf in Deutschland: Wie lassen sich die Gräben zwischen den beiden politischen Lagern in den USA überwinden? Und kann Biden das gelingen? – Was bedeuten Bidens Pläne für die Wirtschaft des Landes? Und wie wird sich seine Politik auf die Wirtschaft in Europa und in der Welt insgesamt auswirken? – Mit Blick auf Deutschland: Wie werden sich die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen Biden und dem Kanzleramt jetzt und…

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Deutschland: Vorläufige BIP-Daten leicht besser als erwartet

Gemäß der vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist das reale BIP Deutschlands im Gesamtjahr 2020 um 5 % zurückgegangen. Dabei handelt es sich um den ersten Rückgang der Wirtschaftsleistung nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum. Wenngleich der Einbruch geringfügig besser ausgefallen ist, als von Ökonomen im Durchschnitt erwartet, hat Deutschland wirtschaftlich betrachtet in 2020 dennoch das zweitschlechteste Jahr seit Ende des zweiten Weltkrieges durchlebt. Zum Vergleich: Im Zuge der Finanzkrise ging das BIP im Jahr 2009 auf Jahressicht um 5,6 % zurück. Der Negativrekord wurde also…

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Rückkehr der Inflation?

Der mit der Corona-Pandemie einhergehende Wirtschaftseinbruch hat die Inflationsrate in den negativen Bereich gedrückt. Im November 2020 lagen die Verbraucherpreise in der Eurozone 0,3 % unter dem Niveau des Novembers 2019. Nun ist die Aussagekraft der Inflationsraten in Zeiten wirtschaftlicher Lockdowns nur eingeschränkt aussagekräftig, u.a. weil Teile des Warenkorbes, der für die Inflationsberechnung herangezogen wird, während eines Lockdowns nur eingeschränkt oder gar nicht gekauft werden können. So lassen sich aktuelle Preise etwa für Konzerte oder personennahe Dienstleistungen kaum…

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41. Berenberg-Podcast „Schmiedings Blick“: 4. Anleger Spezial - mit Dr. Bernd Meyer

In unserem 4. Anleger Spezial geben wir einen Ausblick auf das Jahr 2021. Wir vergleichen die Lage mit der vor genau einem Jahr und gehen der Frage nach, wie sich Anleger heute angemessen positionieren können. Welche Erwartungen verbinden die Kapitalmärkte mit dem noch jungen Jahr? Wie ist das im Vergleich zu Anfang 2020 zu bewerten? Und welche Bedeutung haben Sentiment, Flow und Volatilität bei der Einschätzung der Märkte? – Hat sich nach der Senatswahl in Georgia und dem Sturm aufs Kapitol der Ausblick für die USA geändert? Und welche Themen werden nach der Bestätigung Bidens, dem…

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Währung aktuell - Januar 2021

EUR/USD: Der Eurokurs etabliert sich oberhalb der Marke von 1,20. In der Spitze war die Gemeinschaftswährung Anfang Januar bereits auf über 1,23 US-Dollar je Euro gestiegen. Wir sehen den Euro im neuen Jahr gegenüber dem US-Dollar weiter steigen. Am Jahresende 2021 könnte der Wechselkurs bei 1,28 stehen.

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Demokraten dominieren den Kongress – Ein Freifahrtsschein ist das aber nicht

Es war denkbar knapp, doch letzten Endes konnten sich gleich beide demokratischen Kandidaten bei den Senatswahlen in Georgia gegen ihre republikanischen Mitbewerber durchsetzen. Damit haben sowohl die Demokraten als auch die Republikaner 50 Sitze im Senat. In Pattsituationen kann die designierte Vizepräsidentin, Kamala Harris, den entscheidenden Ausschlag zu Gunsten der Demokraten geben. Wenngleich die Demokraten theoretisch so mit knapper Mehrheit neben dem Repräsentantenhaus auch den Senat beherrschen, hat Joe Biden als künftiger Präsident dennoch keinen Freifahrtsschein. In der politischen…

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40. Berenberg-Podcast „Schmiedings Blick“

In der ersten Folge des neuen Jahres sprechen wir über die Folgen der neuen Lockdowns in Deutschland und Europa, die Stichwahlen für den Senat in den USA und das Abkommen zwischen Großbritannien und der EU vom Heiligabend. - Wie ist der quasi in letzter Minute geschlossenen Brexit-Deal zu bewerten? – Wie schwer treffen die anhaltende Pandemie und die härteren Lockdowns die Wirtschaft? Wie unterscheidet sich die Lage in Deutschland von anderen europäischen Ländern? Und wie kann ein rascher Impffortschritt die weiteren Aussichten beeinflussen? - Abschließend außerdem: Was bedeutet der Ausgang…

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2021 – Ein frohes, neues Jahr?

Das Jahr 2020 war aufgrund der Pandemie das Jahr der historischen Wirtschaftseinbrüche. Für dieses Jahr stehen die Vorzeichen – trotz eines holprigen Starts – grundsätzlich gut. Dafür gibt es mehrere Gründe:

 

Erstens: Mit Joe Biden im Weißen Haus dürften sich die USA handelspolitisch zwar weiterhin bestimmt, aber immerhin diplomatischer und lösungsorientierter präsentieren.

Zweitens: Der harte Brexit konnte abgewendet werden. Die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien sind alles andere als vollumfänglich geregelt, doch die gröbsten Unsicherheiten sind erst einmal ausgeräumt. …

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Zehn Thesen zum Brexit Deal

Trotz des Abkommens bleibt der Brexit ein Verlustgeschäft für alle Beteiligten. Die britische Wirtschaft verliert den freien Zugang zu ihrem größten Absatzmarkt im Ausland. Die Europäische Union verliert ein wichtiges Mitglied. Als Folge des britischen Ausscheidens schrumpft der Binnenmarkt der EU um knapp 16 %. Dies schwächt die Position Brüssels in internationalen Verhandlungen. Für andere Staaten ist der Anreiz künftig etwas geringer, der EU entgegenzukommen, um dafür einen besseren Zugang zum EU-Markt zu erhalten.

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39. Berenberg-Podcast „Schmiedings Blick“

In der letzten Folge unseres Podcasts in diesem Jahr betrachten wir die aktuelle Lage nach den Meldungen über eine Corona-Mutation. Darüber hinaus beleuchten wir Erinnerungswürdiges im Schatten der großen Schlagzeilen rund um Covid-19 und wagen ein Resümee: Was waren in diesem turbulenten Jahr die größten Herausforderungen sowohl für Kunden als auch für die Bank? Was waren die größten Überraschungen an den Märkten? Welche kleineren Dinge und Zahlen sind in diesem Jahr aufgefallen? Was hat das Jahr an Positiven beschert? Und mit wie viel Zuversicht können wir in das Jahr 2021 starten? – Wir…

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38. Berenberg-Podcast „Schmiedings Blick“

In der 38. Folge stehen die Folgen des zweiten harten Lockdowns im Vordergrund. Wie schwer trifft dies die Wirtschaft und was ist diesmal anders als beim ersten Lockdown im März und April? Reichen die Hilfsgelder von über elf Milliarden Euro pro Monat aus, die der Bund bereitstellen will? Um die Gefahren für die Konjunktur einzugrenzen, hat die EZB vergangene Woche ihr Programm zum Ankauf von Anleihen aufgestockt und verlängert. Ist diese Maßnahme angemessen und gerechtfertigt – oder schießt die EZB über das Ziel hinaus? Zudem kommen wir auf den EU-Gipfel zu sprechen, bei dem Ungarn und Polen…

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Wirtschaft und Finanzmärkte | Ausblick 2021 | Neuer Aufschwung im Frühling

Nach einem dramatischen Einbruch der Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 zeichnet sich für 2021 ein kraftvoller Wiederaufschwung ab. Spätestens im Frühling werden die Länder der Nordhalbkugel viele Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufheben können. Das Virus wird nicht verschwinden. Aber medizinische Fortschritte und Impfkampagnen können dafür sorgen, dass der neue saisonale Anstieg des Infektionsrisikos im Herbst 2021 keine gravierenden wirtschaftlichen Folgen mehr haben wird.

 

In der Pause zwischen den beiden großen Wellen der Pandemie hatte sich die Wirtschaft von Mai bis Oktober rasch…

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Geldpolitische Sitzung der EZB: Keine große Überraschung im Advent

Mit 500 Mrd. Euro mehr an Anleihekäufen bis März 2022 und drei weiteren langfristigen Refinanzierungsangeboten für Banken blieb die EZB zwar am unteren Rand der Erwartungen. Dafür hat sie aber einige technische Einzelheiten ihrer Programme so angepasst, dass sie den geldpolitischen Impuls verstärken. Insgesamt hat die EZB damit in etwa das geliefert, was sie in den letzten sechs Wochen in Aussicht gestellt hat. Die EZB hat heute im Wesentlichen beschlossen, ihre außerordentlich expansive Geldpolitik bis weit ins Jahr 2022 hinein beizubehalten.

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Währung aktuell - Dezember 2020

EUR/USD: Der Eurokurs hat die Marke von 1,20 mühelos passiert. Neben der eigenen Stärke profitiert die Ge­mein­schafts­wäh­rung von der ultra-expansiven Geldpolitik der amerikanischen Notenbank. Ein weiterer Anstieg im Laufe des kommenden Jahres ist wahrscheinlich. Die neuerliche geldpolitische Lockerung der EZB am 10. Dezember hat den

Wechsel­­kurs kaum beeindruckt. Die Ausweitung des Anleihekaufprogramms um insgesamt 500 Mrd. Euro war von

den Marktakteuren erwartet und bereits in den Wechselkurs eingepreist worden. Auch die langfristigen Re­finan­zierungs­an­ge­bote für Banken haben den…

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37. Berenberg-Podcast „Schmiedings Blick“: 3. Anleger Spezial - mit Andreas Strobl

In unserem 3. Anleger Spezial ist Andreas Strobl, Fondsmanager bei Berenberg mit Schwerpunkt Mittelstand und deutsche Aktien, zu Gast. Die Themen kreisen um die Chancen und Risiken für 2021: Wie sehr belasten uns die höheren Schulden und droht eine Insolvenzwelle – oder kann eine deutlich bessere Konjunktur diese Probleme entschärfen? Wie ist die Lage der deutschen Wirtschaft? Ist der deutsche Mittelstand einzigartig? Was macht die zweite Reihe der deutschen Aktien attraktiv? Und wie können sich Nischenplayer vor finanzstarken Big Players schützen? Außerdem: Wie ist die Neuausrichtung des…

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Die EZB kann und darf die Schulden der Eurostaaten nicht einfach abschreiben

Aufgrund der Wertpapierankaufprogramme finden sich weltweit mittlerweile beträchtliche Teile der Staatsschulden in der Hand der jeweiligen Notenbanken. In den vergangenen Wochen machte nun eine gefährliche Idee die Runde: Warum schreibt die EZB die von ihr gehaltenen Schulden z.B. Italiens nicht einfach ab und rekapitalisiert sich durch ihr Geldschöpfungsmonopol im Anschluss selbst? Es geht um große Beträge. Bis zum Jahresende 2020 dürfte das europäische System der Notenbanken Staatsanleihen im Volumen von 2,9 Bio. Euro angekauft haben – also Anleihen im Wert von 26 % des gesamten BIP der…

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Geldpolitische Neuausrichtung: Folgen für die Währungen

Ende August hat die amerikanische Notenbank Fed neben ihrem Beschäftigungsziel auch ihr Inflationsziel neu interpretiert.

Sie setzt künftig auf das sogenannte Average Inflation Targeting. Die Fed wird also nicht mehr auf ein starres Inflationsziel hinarbeiten. Stattdessen strebt sie nun an, über einen längeren Zeitraum eine durchschnittliche Inflationsrate von 2 % zu erreichen. Wenn die Teuerungsrate längere Zeit unter der Zielmarke von 2 % gelegen hat, wird sie künftig zum Ausgleich zeitweilig eine etwas höhere Inflationsrate erreichen. Zudem wird die Fed im Rahmen ihres dualen Mandats…

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36. Berenberg-Podcast „Schmiedings Blick“

In der 36. Folge steht wieder Covid-19 im Vordergrund. In Europa und den USA laufen die ersten Zulassungsanträge für Impfstoffe. Welche Chancen ergeben sich hieraus für die kommenden Monate – und auf welche Risiken müssen wir uns noch einstellen? – Im Spätherbst entwickeln sich die Infektionszahlen international verschieden. Welche Erkenntnisse lassen sich aus dem unterschiedlichen Vorgehen der Länder in der auch saisonal bedingten zweiten Welle ableiten? – Deutschland hatte zunächst auf weniger strenge Einschränkungen gesetzt, diese zuletzt aber etwas verschärft. Welches Zwischenfazit lässt…

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Federal Reserve besorgt über Abwärtsrisiken

Wenngleich die amerikanische Notenbank sich grundsätzlich mit ihrer gegenwärtigen Zins- und Stützungspolitik zufrieden zeigt, offenbaren die Sitzungsnotizen des letzten geldpolitischen Treffens vor allen Dingen die Sorge vor den ökonomischen Abwärtsrisiken. Zwar nahm man den besser als erwartet ausgefallenen Wiederaufschwung im Gremium zur Kenntnis, doch legte man besonderes Augenmerk hauptsächlich auf die Szenarien, die den Fortbestand der Erholung gefährden könnten: (1) Der Anstieg von Covid-19 Neuinfektionen könnte das Geschäftsklima weiter eintrüben; (2) Die fiskalische Unterstützung…

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Janet Yellen: Eine Taube im Schatzamt

Joe Biden wird seinem Ruf gerecht. Anders als Donald Trump benennt Amerikas kommender Präsident erfahrene Kandidaten für die wichtigsten Ämter in seiner Regierung. So soll die frühere Zentralbankchefin Janet Yellen die neue „Sekretärin des Schatzamtes“ werden, wie in den USA die Finanzministerin genannt wird. Sowohl Yellen als auch der designierte Außenminister Antony Blinken wissen aus eigener Erfahrung in hohen Staatsämtern den Wert internationaler Zusammenarbeit zu schätzen. Nach den Erschütterungen aus der Amtszeit von Trump, der den internationalen Handel und damit die ausfuhrabhängige…

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Steht der europäische Billionendeal auf der Kippe?

Im Juli hatten sich die EU-Spitzen auf ein beispielloses Rettungspaket zur gemeinsamen Bewältigung der ökonomischen Folgen der Pandemie und ihrer Bekämpfung geeinigt. Das angedachte Volumen von 1,8 Bio. Euro setzt sich aus 750 Mrd. Euro

Corona-Hilfen und einem mehr als 1 Bio. Euro schweren EU-Haushalt zusammen. Erstmals soll die EU zur Finanzierung des

gigantischen Programms auch im großen Stil eigene Anleihen herausgeben. Die Auszahlung der Corona-Hilfen soll dabei an die

Einhaltung rechtsstaatlicher Mindestanforderungen geknüpft sein. An diesem vage formulierten Mechanismus stören sich …

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34. Berenberg-Podcast „Schmiedings Blick“

Neben den USA nach den Wahlen und dem Brexit stehen diese Woche auch das Freihandelsabkommen in Fernost und die Instrumente der Europäischen Zentralbank in unserem Fokus: Wie hat sich der Ausblick auf die USA seit letzter Woche geändert? – Was hat es mit der weltgrößten Freihandelszone in Asien auf sich, und was bedeutet dieser Schritt für den Welthandel? – Wie stehen die Chancen auf eine Brexit-Einigung, nachdem der 15. November, den viele für den spätesten Termin genannt hatten, abgelaufen ist? – Wie wird die Geldpolitik der EZB weiter aussehen? Wird diese grüner? Und welche…

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Österreich mit zweitem harten Lockdown

Österreich hat die Maßnahmen gegen die zweite Infektionswelle verschärft. Auch Geschäfte und Schulen müssen nun schließen, soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Damit fährt das Land die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten zum zweiten Mal nach dem Frühjahr drastisch herunter. Die schärferen Regeln gelten zunächst bis zum 6. Dezember. Somit drohen der Alpenrepublik neben dem allgemeinen wirtschaftlichen Rückschlag auch empfindliche Einbußen im wichtigen Tourismussektor.

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