Warum die Strategische Asset Allocation für Stiftungen so entscheidend ist

Ein an die jeweilige Risikotragfähigkeit und Renditeerwartungen angepasstes Anlagekonzept ist zentral für den langfristigen Erfolg von Stiftungen. Die Strategische Asset Allocation ist ein Werkzeug, um das Portfolio systematisch und datenbasiert zu steuern. Michael Kreibich, Leiter Institutional Consulting, erläutert den Analyseprozess, welcher Stiftungsentscheider dabei unterstützen kann bisherige Schwächen der Kapitalanlage zu erkennen und zeigt Lösungswege auf.

Diversifizierung sei der einzige „Free Lunch“ am Kapitalmarkt, heißt es in dem Zitat, das dem Nobelpreisträger Harry Markowitz zugeschrieben wird. Er kombinierte 1952 erstmals Renditeerwartungen einzelner Investments, die damit einhergehenden Risiken sowie deren Zusammenspiel (Korrelation), um optimale Portfolioallokationen zu identifizieren. Für diese Grundlage der Modernen Portfoliotheorie wurde er 1990 mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. Obwohl sich der Kapitalmarkt seitdem sehr verändert hat und es heute genauere Methoden gibt, Risiken zu messen, bilden die Erkenntnisse von Markowitz auch über ein halbes Jahrhundert später noch die Grundlage einer professionellen Strategischen Asset Allocation (SAA). Da die SAA laut empirischen Untersuchungen über bis zu 90 Prozent des Anlageerfolgs entscheidet, stellt sie insbesondere für Stiftungen einen Schlüsselfaktor dar.

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Autor

Kreibich Michael
Michael Kreibich
Leiter Institutional Consulting
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