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News

Währung aktuell - Juli 2020

Währung aktuell - Juli 2020
Im Vergleich zum Vormonat war die Situation am Devisenmarkt in den vergangenen Wochen recht ruhig. Im Mai hatte der Plan der EU-Kommission, einen 750 Milliarden Euro schweren „Wiederaufbaufonds“ aufzulegen, für kräftigen Aufwind bei der europäischen Gemeinschaftswährung gesorgt. Gegenüber dem US-Dollar konnte der Euro die Gewinne seither halten, aber nicht weiter ausbauen. Zum Britischen Pfund legte der Euro noch etwas zu, während die Gewinne von Ende Mai/Anfang Juni gegenüber dem Schweizer Franken zum Teil wieder abgegeben wurden. Mit aktuell gut 1,06 Franken je…

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Währung aktuell - Juni 2020

WÄHRUNG AKTUELL - JUNI 2020
Die Angst vor einer neuen Eurokrise schwindet. Der Plan der EU-Kommission, einen 750 Milliarden Euro schweren „Wiederaufbaufonds“ aufzulegen, ist ein starkes Signal, dass Europa die Corona-Krise solidarisch überwinden wird.
Die Risikoaufschläge auf italienische Staatsanleihen haben sich zurückgebildet. Zudem haben die gewaltigen Konjunkturprogramme und die massive geldpolitische Unterstützung durch die EZB das Vertrauen der Finanzmarktakteure gestärkt, sodass sich der Euro in den letzten Wochen erholen konnte. Da sich auch konjunkturell Licht am Horizont abzeichnet,…

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Die Welt nach Corona (4): Staatsschulden am Limit

Die Welt nach Corona (4): Staatsschulden am Limit
Während die globale Wirtschaft in Teilen immer noch still steht, versuchen die Staaten, Unternehmen und Arbeitsplätze zu retten. Bis die Pandemie soweit unter Kontrolle ist, dass die Wirtschaft wieder weitgehend normal laufen kann, werden die Staaten viel Geld ausgeben. Gleichzeitig werden die Einnahmen sinken, weil die Steuerbasis erodiert. Damit kommt es nach der globalen Finanzkrise 2008/09 zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit zu einem sprunghaften Anstieg der Staatsschulden.

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Ankauf von Staatsanleihen: Der Irrtum der Richter

Der Irrtum der Richter
In seinem Urteil über das Programm der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Ankauf von Staatsanleihen in den vergangenen fünf Jahren kam das Bundesverfassungsgericht am 5. Mai zu einem schwerwiegenden Ergebnis: Die EZB und der Europäische Gerichtshof, der das Programm für rechtens erklärt hat, haben das deutsche Grundgesetz verletzt. Sie haben sich Kompetenzen angemaßt, die ihnen nicht zustehen. Das Urteil ist zu respektieren. Aber das ändert nichts daran, dass es ökonomisch gesehen mehr als fragwürdig ist.

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Die Welt nach Corona (3): Mehr Markt oder mehr Staat?

Die Welt nach Corona (3): Mehr Markt oder mehr Staat
In der aktuellen Corona-Pandemie wird auch diskutiert, welche Lehren aus der Krise für die künftige Wirtschaftsordnung zu ziehen sind. Manche Beobachter meinen, es komme zu einer Renaissance des Staates und die Folgen des „ungebremsten Kapitalismus“ müssten auf die Agenda der wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Diskussion. Nun mag während der globalen Finanzkrise vor gut zehn Jahren zu Recht eine Debatte über eine bessere Wirtschaftsordnung geführt worden sein, denn eine wesentliche Ursache der damaligen Krise waren mangelnde…

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Die Welt nach Corona (2): Zeitenwende?

Die Welt nach Corona (2): Zeitenwende?
Wie wird die Welt aussehen, wenn die Corona-Pandemie eines Tages medizinisch vollständig überstanden ist? Wer-den Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zurückkehren zu der Normalität, die wir bis Anfang 2020 kannten? Oder erleben wir aktuell eine Zeitenwende und die Welt wird nach der Krise eine ganz andere sein? Von der Antwort auf diese Fragen hängt es unter anderem ab, wie schnell sich die Wirtschaft erholen kann und wie gut es gelingt, die sich nun auftürmenden Staatsschulden wieder abzubauen.

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Gemeinsam gegen COVID-19: Schicksalstage für Europa

Gemeinsam gegen COVID-19: Schicksalstage für Europa
In ihrer Antwort auf die gefährliche Corona-Pandemie hat die deutsche und europäische Wirtschaftspolitik bisher nahezu alles richtig gemacht. Nach kurzem Zögern hat die Europäische Zentralbank seit dem 18. März die Geldschleusen weit geöffnet, damit die tiefe Rezession nicht auch noch in eine Finanzkrise ausarten kann. Daheim ha-ben Europas Finanzminister große Programme aufgelegt. So wollen sie Bürgern, Arbeitnehmern und Unternehmen über die schweren Monate hinweghelfen, in denen ein er-heblicher Teil der wirtschaftlichen Aktivität…

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Die Welt nach Corona (1): Nach dem Shutdown

Die Welt nach Corona (1): Nach dem Shutdown
Der Ausnahmezustand in Wirtschaft und Gesellschaft hat das Ziel, die Ausbreitung der Corona-Infektionswelle zu verlangsamen. Neben den Kontaktbeschränkungen wurden zunächst Großveranstaltungen von den Behörden untersagt, später Restaurants, Geschäfte und andere Gewerbebetriebe geschlossen. Darüberhinaus haben zahlreiche Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb eingeschränkt und – wo möglich – ihren Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, aus dem Home Office zu arbeiten. Persönliche Begegnungen sollen vermieden werden, um die Infektionsgefahr zu senken.…

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Etablierte Währungen vs. Bitcoin: Corona-Krise zeigt Mängel der Bitcoin-Idee

Etablierte Währungen vs. Bitcoin: Corona-Krise zeigt Mängel der Bitcoin-Idee
Ähnlich wie 2008 müssen Zentralbanken heute wieder in den Notfallmodus schalten. Ähnlich wie damals dürfte sich auch heute zeigen, dass unser Geldsystem der Aufgabe besser gerecht werden kann, als eine Kryptowährung wie Bitcoin es könnte. Bereits 2008 retteten die Notenbanken die Wirtschaft und die Finanzindustrie mit massiven Liqui-ditätsspritzen vor einem möglichen Kollaps. In den Medien und in der Öffentlichkeit war von „Geldschöpfung aus dem Nichts“ die Rede, die – so die Sorge vieler Beobachter – unweigerlich zu…

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Keine Angst vor höheren Preisen

Keine Angst vor höheren Preisen
Inflation braucht vorerst niemand zu fürchten. Obwohl die großen Zentralbanken ihre Geldpolitik noch stärker gelockert haben als während der globalen Finanzkrise, sind kräftig steigende Verbraucherpreise auf breiter Front erst einmal nicht zu erwarten. Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage wird auch nach dem akuten Absturz der Wirtschaft Zeit brauchen, um sich zu erholen. Und die Regierungen und Zentralbanken tun momentan alles, um möglichst viele Unternehmen über den partiellen Shutdown hinweg zu retten. Damit helfen sie, Angebotsengpässe zu reduzieren. In diesem…

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Währung aktuell - April 2020

Währung aktuell - April 2020
Die Devisenmärkte werden von der Corona-Krise durchgeschüttelt. Gleichwohl fallen die Ausschläge nicht so stark aus wie in anderen Marktsegmenten. Die Wechselkursschwankungen spiegeln die zugespitzte Lage der Weltwirtschaft nur zum Teil wider, weil sich bei bilateralen Wechselkursen die jeweiligen Treiber zu einem guten Teil ausgleichen – denn viele Wirtschaftsräume sind ähnlich stark von einbrechender Konjunktur und extrem lockerer Geldpolitik betroffen.

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Schwerer Schock

Die Coronavirus-Ausbreitung ist ein schwerer, aber vorübergehender externer Schock für die Wirtschaft, den der Ölpreisverfall kurzfristig noch verstärkt.

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Coronakrise: Was kann die Wirtschaftspolitik tun?

Coronakrise: Was kann die Wirtschaftspolitik tun?
Die Welt befindet sich in einer einzigartigen Krise. Um die weitere Ausbreitung der Infektionen mit dem Coronavirus einzudämmen, werden in vielen Ländern erhebliche Teile des öffentlichen Lebens eingeschränkt. Infolgedessen wird auch ein Teil der Wirtschaft nahezu vollständig lahmgelegt, viele andere Wirtschaftsbereiche kämpfen mit erheblichen Einschränkungen. Wir befinden uns also in einem wirtschaftlichen Szenario, das einem „Worst Case“ sehr nahekommt. Offen ist derzeit nur, wie sehr die Restriktionen noch verschärft werden müssen und wie…

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Wirtschaftliche Folgen der Coronakrise

Wirtschaftliche Folgen der Coronakrise
Ein dramatischer Schock - eine beherzte Reaktion der Politik. Europa ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation zum neuen Epizentrum der Corona-Pandemie geworden. In China ist die Zahl der aktuell infizierten Menschen von 58.000 am 18. Februar auf 15.000 am 12. März zurückgegangen. Dagegen hat sich die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen in Europa innerhalb von drei Tagen auf 46.000 am 15. März verdoppelt. Von einem geringeren Niveau aus stieg die Zahl in den USA in dieser Zeit um 2.000 auf 3.000.

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Wirtschaftliche Folgen des Coronavirus-Ausbruchs

Wirtschaftliche Folgen des Coronavirus-Ausbruchs

  1. Der besorgniserregende Anstieg der Coronavirus-Infektionen in Europa und Südkorea sowie die starke Korrektur an den Aktienmärkten in der vergangenen Woche werden auch in der Wirtschaft deutliche Spuren hinterlassen. Wir haben einige unserer Prognosen angepasst, um die zu erwartenden Folgen für die Weltwirtschaft zu berücksichtigen. Wir glauben weiterhin, dass der angerichtete Schaden zwar spürbar aber zeitlich begrenzt sein wird.
  2. Wir erwarten, dass die virusbedingten Störungen sowohl die gesamtwirtschaftliche Nachfrage als auch das Angebot…
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China: Wie wird die Erholung nach dem konjunkturellen Absturz aussehen?

CHINA: WIE WIRD DIE ERHOLUNG NACH DEM KONJUNKTURELLEN ABSTURZ AUSSEHEN?
China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Zudem gilt China als das globale Produktionszentrum und es galt lange als der Motor des Welthandels. Das Brut-toinlandsprodukt (BIP) zeichnet für 15,8 % der globa-len Wirtschaftsleistung verantwortlich. Die Exporte machen 13,4 % der gesamten globalen Warenausfuhren aus und seine Importe 10,7 % der globalen Warenein-fuhren. Kommentatoren vergleichen das Coronavirus mit der SARS-Infektionswelle im Jahr 2003. Mit Blick auf die Verbreitung der Krankheit und die zu…

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Das Brexit-Drama: Die zweite Runde kann beginnen

DAS BREXIT-DRAMA: DIE ZWEITE RUNDE KANN BEGINNEN
Europa hat es nicht immer leicht mit seinen britischen Freunden. Politisch hat Großbritannien der Europäischen Union Ende Januar schließlich den Rücken gekehrt. Aber wirtschaftlich ist noch kaum etwas geklärt. Stattdessen hat sich in den letzten Wochen erneut herausgestellt, dass viele Politiker in London weiterhin eigenen Wunschträumen anhängen, ohne den europäischen Realitäten Rechnung zu zollen. Laut einiger Medienberichte möchte Premierminister Boris Johnson beispielsweise vorschlagen, dass der künftig eingeschränkte Zugang von EU-Fischern…

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Klimapolitik: Gesamtwirtschaftliche Aspekte

Klimapolitik: Gesamtwirtschaftliche Aspekte
Nach monatelanger öffentlicher Diskussion über den Klimawandel hat die Bundesregierung im Herbst 2019 ein Klimaschutzgesetz beschlossen. Mit diesem sogenannten Klimapaket soll der Treibhausgasausstoß in Deutschland bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 gesenkt werden. Die höheren Preise von CO2-Emissionen, die mit dem beschlossenen Klimaschutzgesetz einhergehen, werden mittel- und langfristig Folgen für die Wirtschaft haben. Welche gesamtwirtschaftlichen Effekte sind von einer stärker ökologisch ausgerichteten…

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Vom Shareholder- zum Stakeholder-Kapitalismus?

Vom Shareholder- zum Stakeholder-Kapitalismus?
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos werden in den nächsten Tagen wieder die großen Themen der Wirtschaft diskutiert. Dabei wird es auch um die Zukunft des Kapitalismus gehen. Der sogenannte Shareholder-Kapitalismus, der das Leben an den Finanzmärkten lange bestimmte, hat inzwischen einen schweren Stand. „Shareholder Value“ ist das Etikett für ein Konzept, bei dem das unternehmerische Handeln primär oder ausschließlich an den finanziellen Interessen der Unternehmens- oder Anteilseigner ausgerichtet ist. Gewinnmöglichkeiten sind im Rahmen der…

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Horizonte Q1 2020 | Kapitalmarktausblick des Berenberg Wealth and Asset Management

WENDE ZUM BESSEREN

Eskaliert der Handelsstreit nicht erneut, sollte das globale Wachstum 2020 leicht anziehen. Die politische Unsicherheit bleibt jedoch hoch.

BEGRENZTES POTENZIAL

Aktien sollten bei Konjunkturaufhellung und Teileinigung im Handelsstreit vorerst von ihrer relativen Attraktivität und Anlegerzuflüssen profitieren, trotz Rally 2019. Später im Jahr 2020 drohen Enttäuschungen.

SELEKTIVITÄT UND TAKTIK

Eine Wiederholung der starken 2019er-Performance fast aller Anlagen ist unwahrscheinlich. Aktives Management, Selektivität und taktische Positionen gewinnen an Bedeutung

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Schwellenländer - China: Tiefer liegende Probleme

China: Tiefer liegende Probleme
Die chinesische Konjunktur hat im Jahr 2019 ihren kontrollierten Sinkflug fortgesetzt. Wie von uns erwartet wird die chinesische Wirtschaft den offiziellen Zahlen zufolge am Jahresende um gut sechs Prozent gewachsen sein. Die abnehmende Dynamik hat sich auch im Jahresverlauf in den BIP-Quartalsdaten gezeigt: Von 6,4 % (Vorjahresvergleich) im ersten Quartal über 6,2 % im zweiten ging das BIP-Wachstum im dritten Quartal auf nur noch 6,0 % zurück. Ein schwächeres Quartalswachstum hat es nicht einmal während der globalen Wirtschaftskrise 2009 gegeben.

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Horizonte Q4 | Kapitalmarktausblick des Berenberg Wealth and Asset Management

ANSTECKUNGSGEFAHR

Ohne Abebben der politischen Unsicherheiten und einer Stabilisierung der Industrie droht deren Wachstumsschwäche auch den privaten Verbrauch zu belasten. Eine tiefe Rezession bleibt aber unwahrscheinlich.

RELATIVE ATTRAKTIVITÄT

Negative Anleiherenditen, vorsichtige Anlegerpositionierung, die historisch positive Q4-Saisonalität und die lockere Geldpolitik unterstützen Aktien. Anleiherenditen dürften ihre Tiefs vorerst gesehen haben.

LEISER OPTIMISMUS

Wir haben begonnen selektiv riskantere Positionen im Portfolio aufzubauen. Für eine deutliche Erhöhung der Aktienquote…

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Horizonte Q3 | Kapitalmarktausblick des Berenberg Wealth and Asset Management

SPÄTERE ERHOLUNG

Gestiegene politische Unsicherheit belastet Stimmung und Wachstum – eine nachhaltige Konjunkturerholung wird zumindest verzögert.

FEHLENDE IMPULSE

Aktienmärkte preisen bereits eine Stabilisierung des Wachstums und Anleihemärkte bereits mehrere Zinssenkungen durch die Fed ein.

SOMMERSCHWÄCHE

Ohne Durchbruch im Handelsstreit erscheint bei Aktien mehr als eine volatile Seitwärtsbewegung über den Sommer unwahrscheinlich.

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